Konjunkturpaket II: Statt Politik mit der Gießkanne Konzentration auf Nachhaltigkeit und sozialen Ausgleich

„Dem Paket fehlen die dringend notwendigen ökologischen und sozialen Impulse und an der Basis -also bei den Kommunen – kommt viel zu wenig an.“

 

Gerade in der Krise dürften die gewaltigen ökologischen und sozialen Herausforderungen nicht in den Hintergrund geraten, so die GRÜNEN.

 

„Nur wenn wir jetzt endlich durchsetzen, dass jedes Projekt, das jetzt in Bonn gefördert wird soll zunächst den Nachhalitgkeitscheck bestehen muss, werden wir die Krise wirklich überwinden können“, sagte Peter Finger. „Wenn wir nur einen neuen Schirm über die alten Verhältnisse spannen, wird sich nur unsere Verschuldungssituation dramatisch verändern. Wir brauchen den ´Green Deal`“

 

Für Bonn fordern die Grünen eine Konzentration auf ein eine zügige Umsetzung des Masterplans Schulen, ein CO2 –Sanierungsprogramm für  städtische Gebäude, den massiven Ausbau von Betreuungsplätzen mit hoher Qualität und die gezielte Bekämpfung von Armut, insbesondere bei Kindern.

 

„In den genannten Bereichen kennen wir den Handlungsbedarf seit langem sehr genau“, meinte Finger „Sie sind von der großen Koalition allesamt in die ferne Zukunft verschoben worden. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass sich die Stadt endlich wieder handlungsfähig zeigt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger die Probleme anpackt.“

 

Die GRÜNEN wollen für ihre Ziele in den städtischen Gremien Druck machen und schon zur nächsten Ratssitzung entsprechende Initiativen einbringen.

 

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