Konzept und Finanzierung zum Ausbau der RB23 Bonn – Euskirchen stehen endlich

Erst stellte sich im Frühjahr 2012 nach jahrelanger Planung heraus, dass der Ausbau und der Bau der zusätzlichen Haltepunkte nicht wie vorgesehen Ende 2013 sondern erst Ende 2014 fertig sein wird, und nun drohte sogar noch die Finanzierung zu kippen und damit das ganze Projekt nach über 15 Jahren zu scheitern. Doch nun scheinen das Konzept inklusive des Schienenersatzverkehrs und die Finanzierung sämtlicher Maßnahmen endlich zu stehen. Für Bonn bedeutet dieser Ausbau der RB 23 zwei wesentliche Vorteile, zum einen durch die zwei neuen Bonner Haltepunkte die Anbindung des Duisdorfer Ostens mit seinem Neubaugebiet und dem Schulzentrum bzw. der Wohn- und Gewerbegebiete im Endenicher Norden und in Dransdorf, und zum anderen wird hiermit die Voraussetzung für eine Durchbindung des gesamten linksrheinischen Stadtgebiets von Duisdorf bis Mehlem als mittelfristiges Ziel geschaffen. Rolf Beu (verkehrspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Die neue 2-gleisige Strecke zwischen Bonn und Euskirchen und die neuen Haltepunkte Endenich-Nord, Helmholtzstraße, Alfter-Impekoven und Rheinbach-Römerkanal werden die verkehrliche Anbindung des Bonner Westens aber auch von Alfter, Meckenheim und Rheinbach an die Bonner Innenstadt und die Rhein-Trasse deutlich verbessern und den Umstieg vom Auto zum ÖPNV erleichtern.“ Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): „Das jetzt vorgestellte Konzept mit dem notwendigen Schienenersatzverkehr und den Verstärkerfahrten auf den vorhandenen Buslinien macht bereits ein sehr durchdachten Eindruck. Allerdings sehen wir noch immer Schwierigkeiten bei der reibungslosen Abwicklung des Busverkehrs, wenn zeitgleich Bauarbeiten auf der A565 und an der Viktoriabrücke stattfinden. Hier sollte noch eine engere Abstimmung zwischen den zuständigen Stellen stattfinden.“ 

 

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