Kostenexplosion Kennedybrücke

Laut einer Vorlage der Verwaltung im letzten Bau- und Vergabeausschuss sind die Kosten für die Kennedybrücke von ursprünglich 34 Mio. Euro auf nunmehr 51 Mio. Euro angestiegen. Dies führte im Bau- und Vergabeausschuss zu einer Diskussion um eine transparente Darstellung der Kostenentwicklung.Der Sprecher der GRÜNEN im Ausschuss Karl Uckermann:“ Genau vor einem Jahr haben wir im Ausschuss über die Kostenexplosion der Sanierung heftig diskutiert. Die Verwaltung führte aus, dass sich bei Anerkennung der Nachträge in voller Höhe sich die Gesamtkosten auf max. 45,057 Mio. EUR erhöhen. Unter Berücksichtigung der bisherigen Quote der Anerkennung der eingereichten Nachträge wird die tatsächliche Überschreitung jedoch geringer ausfallen. In der Sitzung der letzten Woche wurden Gesamtkosten von 51 Mio. aufgeführt.“Diskussionspunkt war im Ausschuss vor allem die Tonnenblechverstärkung. Dazu der Sprecher der CDU im Bau- und Vergabeausschuss Willi Härling: „Wir haben im Bau- und Vergabeausschuss am 15.07.09 die zusätzliche Tonnenblechverstärkung beauftragt, bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesamtauftrages von 34 Mio. Euro auf fast 40 Mio. Euro. Nun soll die Tonnenblechverstärkung auf die 45 Mio. Euro draufgerechnet werden – macht dann 51 Mio. Euro. Wir wollen nun im Detail aufgeführt haben, welche Kosten wann entstanden sind und ob der Projektbeirat Kennedybrücke wie auch der Bau- und Vergabeausschuss sachgerecht zu jeder Sitzung über die Kostenentwicklung informiert worden sind.“Der Rechnungsprüfungsausschuss wird nun die Kostenentwicklung der Kennedybrücke auf der Tagesordnung haben und den das Rechnungsprüfungsamt mit der der Prüfung beauftragen.Uckermann:“ Wir wissen, dass das RPA zur Zeit sehr überlastet ist, alleine durch das WCCB und die Eröffnungsbilanz der Stadt. Aber wir hoffen, bis zum Sommer die Prüfergebnisse vorliegen zu haben und dass sich aus der Kennedybrücke kein zweites WCCB entwickelt.“

 

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