Kregel verlässt Stadt in einer schwierigen Situation

„Wir sind überrascht und auch ein wenig enttäuscht über die Entscheidung von Volker Kregel“, sagte die Sprecherin der GRÜNEN Fraktion, Doro Paß-Weingartz. „Die Stadt und ihre Verwaltung befindet sich in einer extrem schwierigen Situation. Das wird nicht leichter, wenn ihr Stadtdirektor gerade jetzt geht.“Die GRÜNEN bekräftigen, dass Kregles anstehende Wiederwahl sicher gewesen wäre. „Die politische Unterstützung der Koalition hatte er, es müssen also andere Gründe gewesen sein, die ihn zu seiner Entscheidung nach Hamburg zu gehen gebracht haben“, sagte Frau Paß-Weingartz. „Persönlich wünschen wir ihm natürlich, dass es für ihn die richtige Entscheidung ist.“Für die Stadt entstünden so allerdings neue Großbaustellen. „Kregel war sicher allein bei der Lösung der Megaprojekte wie `WCCB` und ´Festspielhaus` eine maßgebliche Rolle zugedacht. das muss jetzt so organisiert werden, dass die Stadt handlungsfähig ist, “ sagte Fraktionssprecher Peter Finger.Daher müsse man jetzt umgehend nach vorne schauen und handeln.„Der Rat wird schon in seiner nächsten Sitzung eine Ausschreibung auf den Weg bringen müssen, um eine qualifizierte Persönlichkeit für Bonn zu gewinnen, die insbesondere zu den Themen ´Personalentwicklung´ und moderne Verwaltungsstrukturen unter den Bedingungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements` Erfahrungen und Visionen mitbringt,“ sagte Finger. „Die Tatsache, dass hier eine Persönlichkeit antreten kann, die nicht von den Erfahrungen, der letzten Jahre in Bonn geprägt ist, kann dabei auch eine Chance sein.“

 

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