Kreisvorstand freut sich über Veranstaltung der Grünen TTIP Tour in Bonn

Die Grüne Bundestagsfraktion machte mit ihrer TTIP-Fairhandlungstour Station in der Bonner Fabrik 45. Zentrales Thema der Veranstaltung waren die Auswirkungen von TTIP auf die Kultur in den Mitgliedsländern der Europäischen Union. Die Bonner Grünen freuen sich über die gut besuchte Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema. Zahlreiche interessierte BürgerInnen und Personen aus dem Kulturbereich, der Zivilgesellschaft und des Stadrates waren anwesend und diskutierten am Ende der Veranstaltung mit. Katja Dörner (Bonner MdB, stellvertetende Fraktionsvorsitzende), Katharina Dröge (MdB, Sprecherin für Wettbewerbspolitik)  und Tabea Rößner (MdB, Sprecherin für Medien und digitale Infrastruktur) leiteten dabei zunächst inhaltlich das Thema TTIP und Kultur ein. Anschließend moderierte Ulle Schauws (MdB, Sprecherin für Kulturpolitik) eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen: Jürgen Burggraf (ARD-Verbindungsbüro Brüssel), Marc Grandmontange (Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft), Dieter Haselbach (Soziologe und Mitautor „Der Kulturinfarkt“) und Christine M. Merkel (UNESCO-Kommission, Leiterin Fachbereich Kultur) waren zu Gast. „Spannend war dabei, dass es durchaus Differenzen auf dem Podium in Hinblick auf die Auswirkungen TTIPs auf die Medien gegeben hat“, merkt Konrad Hentze an. Deutlich wurde hingegen, dass das Hauptproblem die fehlende Klarheit ist, was unter dem Kulturbegriff eigentlich zu verstehen ist und somit unklar ist, was in den TTIP-Verhandlungen letztendlich zur Debatte steht. Konsens bestand auch darin, wie gefährlich es ist, Kompetenzen aus der politischen Hand zu geben und dies gleichzeitig festzuschreiben. Da Kultur variabel und dynamisch ist, ist sie von diesen Festsetzungen bedroht. „Das große Interesse und die kritischen Nachfragen sowie der Drang zum Engagement gegen TTIP zeigen uns, dass wir Grüne dieses Thema weiterhin ernst nehmen müssen“, meint Alexandra Geese. „Viele Menschen sind verunsichert und sehen ihre demokratischen Rechte in Gefahr. Wir Bonner Grüne werden weiterhin intensiv zu diesem Thema arbeiten, Veranstaltungen organisieren und Bündnisse unterstützen.“

 

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