Kultur: GRÜNE fordern Korrekturen am Intendantenvertrag

Dabei unterstrichen die GRÜNEN, dass sie Weises  Konzept, was die Struktur und den finanziellen Konsolidierungsumfang angeht, zustimmen.

 

?Leichten Herzens tun wir es nicht?, sagte Frau Mengelberg. ?Wir sind uns sehr bewusst, dass wir insbesondere mit der Einstellung des eigenen Tanztheaters nicht nur kulturpolitisch einen herben Schnitt setzen, sondern dass wir auch eine beträchtliche Anzahl von Menschen in die Arbeitslosigkeit schicken, ausgerechnet diejenigen, die im Kulturbetrieb über die schlechteste Lobby verfügen. Darüber sollten wir  hier nicht hinwegreden, auch dafür müssen wir Verantwortung übernehmen.Allein, wir sehen dazu aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen keine Alternative.?

 

Wenn allerdings in dieser Form entschieden und gehandelt würde, dann sei es für ihre Fraktion auch ?gleichzeitig unverzichtbar und unverhandelbar?, dass Einsparentscheidungen für alle von ?ganz unten? bis ?ganz oben? gelten müssen.

 

Frau Mengelberg: ?Wir fordern alle Beteiligten hier noch einmal dringend auf, und das hatten wir für die nichtöffentliche Sitzung im Kulturausschuss ja bereits konkretisiert, sich zu besinnen, und auch für die Theaterleitung Bezüge zu vereinbaren, die mit dem Einsparkonzept in glaubwürdigen und vertretbaren Einklang stehen.?

 

Sollte der GRÜNE Änderungsantrag auch im Rat keine Mehrheit finden, wollen die GRÜNEN den Vertrag in Gänze ablehnen.

 

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