Kulturausschuss als Plattform für Karnevalisten?

Die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt wird wesentlich geprägt durch die breit angelegte und vielen Themen verpflichtete Arbeit unzähliger Kulturvereine.  Zahlreiche Chöre und Musikvereine, Künstlervereine, Theater, Literatur- wie Geschichts-und Brauchtumsvereine und natürlich auch Karnevalsvereine gehören dazu.  Ihre Arbeit und ihr Engagement findet bei uns große Anerkennung, Dank und breite Zustimmung.Im Kulturausschuss sind wir jedoch bestrebt, allen Kulturschaffenden in der Stadt  gerecht zu werden, den öffentlichen Institutionen, den freien Initiativen und auch den nicht organisierten Kreativen.Deshalb dürfte die Aufnahme von  einzelnen Vereinsvorständen in den Kulturausschuss des Rates als besondere Bevorzugung von Personen und speziellen Interessen gewertet werden. Aus diesem Grund erscheint es uns nicht sinnvoll oder notwendig, den Kulturausschuss auszuweiten.Der Karneval ist nicht nur in der jährlichen Session in der Öffentlichkeit sehr präsent, er ist in der Stadtgesellschaft schon beinah soziogenetisch breit verankert. Viele Ratsmitglieder und Ausschussmitglieder sind gleichzeitig karnevalistisch aktiv, sodass dem rheinischen Brauchtum, auch im Rat der Stadt genügend Spielraum zur Verfügung steht. Zur Herstellung von Transparenz und zur Kommunikationspflege kann einmal im Jahr eine Sondersitzung des Kulturausschusses stattfinden, an der dann alle Kulturschaffenden und interessierten Vereine teilnehmen können.Mal ehrlich trotz UNESCO Kulturerbe: so ganz immateriell geht es im Bonner Karneval ja nicht gerade zu!Ros Sachsse-SchadtStadtverordnete B90/Die Grünen Sprecherin für Kultur

 

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