Kulturpolitisches Chaos muss ein Ende haben

CDU-Kultursprecher Schuck und Mengelberg fehlt jedes Verständnis für kulturpolitische Vorschläge des Bonner Oberbürgermeisters Zu den jüngsten kulturpolitischen Vorschlägen des Bonner Oberbürgermeister, die Bonner Oper zu schließen und sie nach Köln abzutreten, erklären die kulturpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Markus Schuck, und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Gisela Mengelberg: „Für diese Vorschläge fehlt uns jedes Verständnis. Zuerst hat der Bonner OB  mit seinen Sparvorschlägen für Verwirrung gesorgt, in dem er ein Konsolidierungsliste mit einem Sparvolumen von 7 Mio. € an die Öffentlichkeit weiterreichte, mit dem er anschließend nichts zu tun haben wollte. Jetzt nennt er es eine ´charmante Idee` die Bonner Oper aufzugeben.

 

 

Der Oberbürgermeister schlägt in der Kultur um sich ohne Plan und ohne zu wissen, wen er warum trifft. Das ist wenig professionell und trifft die Bonner Kultur ins Mark. Was über Jahre aufgebaut wurde, gibt der OB verbal zum Abriss frei. Seine neuen Vorschläge sind mit keinem Gremium abgesprochen.

 

Damit brüskiert er nicht nur den Kulturausschuss, die Kulturkommission und den neuen Bonner Kulturdezernenten, sondern erzeugt ein kulturpolitisches Chaos, das die Bonner Kulturlandschaft in hohem Maße schädigt. Es ist peinlich genug, dass die Kölner öffentlich darauf hinweisen müssen, welchen Stellenwert die Bonner Oper hat.Zudem konnte bisher nirgends konkret belegt werden, dass bei einer Aufgabe oder Fusion einer Oper mit Köln ein nennenswertes  Einsparvolumen zu erzielen ist. Für den Kulturstandort Bonn wäre die Aufgabe eines Opernbetriebes ein Armutszeugnis, das auch negative Auswirkungen auf den Orchesterbetrieb hätte.“ CDU und Grüne fordern eine zügige Sitzung der Kulturkommission ein deren Vorsitz dieser Oberbürgermeister hat. Dort wird Herr Nimptsch erklären müssen, wie und mit wem er dort ein schlüssiges und nachhaltiges Gesamtkonzept für die Bonner Kultur erarbeiten will.“

 

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