L 183 n / K 12 n: GRÜNE fordern Stadt auf, bessere Lösungen zu erreichen

„Nicht Alles was langsam währt, wird am Ende auch gut. Dies zeigt das Beispiel der L 183 n, der Ortsumgehung Roisdorf, die für Tannenbusch und den ganzen Bonner Westen eine bedeutende Rolle spielen soll. Wir fordern Frau Dieckmann und Herrn Wingenfeld auf, folgende Ziele gegenüber Land und Landesbetrieb durch zu setzen: 1.  Die Realisierung der L183 n muss beschleunigt werden!Die südliche Fortsetzung der L 183 n, die K 12 n, wurde bereits vor Jahren in Betrieb genommen, Nach dem jetzt vorgelegten Sachstand wird die Umgehungsstraße wahrscheinlich erst 2013 in Betrieb genommen werden können. Nicht nur, dass die jährlichen Finanzierungsraten nicht gesichert sind (wie die Vertreter des Landesbetriebs jetzt im Bonner Planungs- und Verkehrsausschuss bestätigten), auch das notwendige Flurbereinigungsverfahren wurde noch gar nicht eröffnet. Dies belegt die Doppelzüngigkeit der CDU, die erst die angeblichen Verzögerungen beim Straßenprojekt durch die damalige Landes-Umweltministerin Bärbel Höhn beklagten und jetzt – wo sie selbst die Landesregierung stellen – sich als die wirklich Schuldigen für Verzögerungen erweisen. 2.  Der Straßenzug L 183 n – K 12 n darf keine LKW-Autobahn-Umgehung werden!Die jetzigen Äußerungen der Vertreter des Landesbetriebs Straßen NRW, dass sie davon ausgehen, dass 20 % aller Autos die die L 183 n zukünftig in Höhe Tannenbusch befahren, LKWs sein werden, lässt die Vermutung wieder aufleben, dass der neue Straßenzug nicht nur dem lokalen Verkehr dienen wird, sondern auch als LKW-Verbindung der Autobahnen A 555 und A 61 genutzt werden wird – etwa bei Staus im Autobahnkreuz Bonn-Nord oder auf dem ‚Tausendfüßler‘. Es muss untersucht werden, ob beispielsweise die K 12 n für den Schwer-Lastverkehr (außer Anliegern) gesperrt werden kann. 3.  Bessere bauliche Lösung sind bis Baubeginn zu vereinbaren!a) Die Einmündung Hohe Straße – L 183 n muss als Kreisverkehr gebaut werden. Dies haben die Bonner Gremien schon vor der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gefordert. Der Landesbetrieb will dies aber nicht. Schnelligkeit darf nicht vor Sicherheit gehen. Eine Umplanung ist nach dem allgemeinen Planfeststellungsbeschluss für diese Einmündung z.B. in einem Änderungs-/Deckblattverfahren durchzuführen.b) Die Radverkehrsführungen sind vor allem auf deren Sinnhaftigkeit und Sicherheit im Detail hin fachlich zu untersuchen.c) Ebenfalls ist zu untersuchen, ob Lärmschutzmaßnahmen für den Ortsteil Tannenbusch zu ergreifen sind. Über die Ergebnisse wäre baldmöglichst zu berichten.“  

 

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