Luftqualität muss besser werden

Die GRÜNE Bezirksvertretungsfraktion der BV Bonn begrüßt die Anstrengungen der Stadtverwaltung, um die Luftqualität in Bonn stetig zu verbessern. Die von der Bezirksregierung Köln im Rahmen des Luftreinhalteplans vorgeschlagenen Maßnahmen sind in Teilen unbequem, aber auf jeden Fall überdenkenswert.

 

Bereits zahlreiche Maßnahmen aus der Vergangenheit haben gegriffen, um eine Verbesserung der Bonner Luftqualität zu erzielen. Dazu zählt unter anderem die Einrichtung der Umweltzone, wie auch das Jobticket zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

 

„Das Jobticket nutzen heute wesentlich mehr Menschen als vor wenigen Jahren noch. 2006 entschieden sich für das Ticket ca. 50 000 Personen. Heute sind es ca. 64 000. Das ist ein Erfolg. Wir hoffen, dass sich dies in den kommenden Jahren noch steigern lässt. Wir sind entsprechend dem Luftreinhalteplan verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um alle Grenzwerte einzuhalten. Im Feinstaubbereich erfüllen wir die Norm. Nun müssen im Sinne unserer Gesundheit weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Luftqualität zu verbessern. Dazu zählen in erster Linie intelligente Verkehrskonzepte, denn insbesondere Dieselfahrzeuge und LKWs bereiten der Stadtluft Probleme. Daher setzen wir uns vehement für den weiteren Ausbau des Radverkehrs ein“, so der Sprecher der Grünen Bezirksvertretung Bonn Paul-G. Pohlmann.

 

Der Bonner Rolf Beu, GRÜNER Fraktionsvorsitzender im Regionalrat bei der Bezirksregierung Köln:

 

„Die Kritik der IHK an den Vorschlägen der Bezirksregierung verwundern nicht. Wer diese Vorschläge aber ablehnt, muss auch Alternative aufzeichnen, die die Ziele ebenfalls erreichen lassen. Ein ‚weiter so wie bisher‘ geht auf jeden Fall nicht! Wenn die Industrie- und Handelsvertreter weiterhin einen Kampf für alte Braunkohlekraftwerke, den größten republikweiten Verschmutzern führen, mit Forderungen, wie nach dem Ennert-Aufstieg zusätzlichen Schwerlastverkehr anlocken und alle innovativen Vorschläge als angeblich wirtschaftsfeindlich ablehnen, dann laufen sie Gefahr, aus dem Rheinland die dreckigste und ungesundeste Region weit und breit zu machen.“

 

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