Martin Schilling, ein Nebelkerzenwerfer

Herr Schilling mahnt stattdessen Zielforderungen von den Grünen an. Diese liegen schon lange auf dem Tisch – was er als verantwortlicher Kommunalpolitiker auch eigentlich wissen müßte.   Erste Priorität hat für uns der Bahnhofsbereich. Dort sind es doch vorrangig die Bonner Sozialdemokraten, die seit zwei Jahren jeden Fortschritt hemmen, da sie anscheinend hier – nach dem Scheitern der von ihnen unterstützten und von den BürgerInnen abgelehnten Brune-Concepta-Plänen – keinen Erfolg wollen und sich hinter den Stadtwerken und ihren Busbahnhofsforderungen verstecken.Zweite Priorität hat das Viktoriakarree. Und dort ist es ebenfalls wieder Schillings SPD, die den Stillstand festschreibt, da sie sich von der baldigen Umsetzung des Bäderkonzeptes als erste Fraktion verabschiedet hat und auch das hier ansässige Stadtmuseum und die Gedenkstätte in absehbarer Zeit nicht in das neue Haus der Bildung am Bottlerplatz verlagern will.  Auf beiden Flächen, sowohl am Bahnhof, wie im Viktoriakarree, ist auch die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels – wie des oft geforderten Elektroanbieters – möglich. Und beide Flächen liegen in der Innenstadt, was beim SWB-Areal nicht der Fall ist. Offensichtlich sind Herrn Schilling aber gewerbliche Großinvestoren wichtiger, als eine vernünftige Stadtentwicklung, wie sie das Zentrenkonzept vorgibt. Man kann gespannt sein, wie lange die Zustimmung der Bonner SPD zum Zentrenkonzept noch Bestand haben wird…“ 

 

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