Maschinenlärm: Schutz rückt näher – Informative Diskussion mit Geräteherstellern

Um eine städtische Lärmsatzung zu beraten, trafen sich am Dienstag im Stadthaus etwa zwanzig Gerätehersteller, Verwaltungsmitarbeiter und Politiker. Die Satzung in Form einer städtischen Verordnung hat zum Ziel, am frühen Morgen, über die Mittagsruhe und am späten Nachmittag den Betrieb lauter Geräte wie Motorsägen, Laubblaser, Freischneider oder Rasenmäher zu untersagen. Leisere Gerätetypen hingegen dürften arbeiten. Die geplanten Einschränkungen sollen für bewohnte Gebiete, Erholungsräume und Kliniksgelände gelten. Dr. Detmar Jobst (GRÜNE) und Wolfgang Maiwaldt (CDU) erläutern dazu:  „Der gesamte Stadtrat hat sich unserer Forderung nach Ausarbeiten einer solchen Verordnung vor einem Jahr angeschlossen. Dies vor allem für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bonner – aber auch, um geltendes Recht in kommunales Handeln zu übertragen. Das gestrige Hearing zeigte eindrücklich, dass es leise, verbrauchsarme und abgasarme/-freie Gerätevarianten hierfür gibt.“ 

 

Jobst und Maiwaldt spielen dabei auf Laubblaser mit elektrischen oder verbrennungstechnischen Antrieben an, die von den Firmen Stihl und Pellenc vor Ort demonstriert wurden. Als von diesen Geräteherstellern erläutert wurde, dass sich für die Stadt die teurere Ersatzbeschaffung alter Geräte durch neue leisere rechnen würde, sei der Erlass der Verordnung ein gutes Stück näher gerückt, so Jobst und Maiwaldt als Fazit. Sie soll übrigens auch für Privatleute wie Kleingärtner und Gartenbesitzer gelten und durch Umweltberatungen seitens der Gerätehändler in Fach- und Baumärkten begleitet werden.

 

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