Melbbad muss erhalten bleiben Verwaltung rechnet Modell kaputt

Mit Unverständnis reagieren Willi Härling, Vorsitzender des Sportausschusses, CDU) und Rolf Beu (sportpolit. Sprecher der GRÜNEN-Ratsfraktion) auf die neuesten Aktionen der Stadtverwaltung, das Melbbad betreffend:“Bereits vor etlichen Monaten hat der Stadtrat – gegen die Position des Oberbürgermeisters – beschlossen, sämtliche Bonner Freibäder zu erhalten. Die Verwaltung wurde beauftragt, zu untersuchen, welche Flächen der Freibäder als verzichtbar zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit veräußert werden können.Das Melbbad bietet sich dazu gerade an. Der vierstöckige Umkleide- und Gastronomiebereich ist mehr als sanierungsbedürftig. Ein Investor könnte diese neu errichten und auf diese an der Trierer Straße Wohnbebauung errichten. Eine Win-Win-Situation.Während dem Planungsdezernat entsprechende Bauanfragen vorliegen, die grundsätzlich positiv erscheinen, wissen das städt. Liegenschaftsmanagement und die Sportverwaltung nichts davon. Im Gegenteil: im Sportausschuss versuchen sie das Modell kaputt zu rechnen. Dies verwundert aber nur, wenn man nicht zur Kenntnis nimmt, dass Teile der Verwaltungsspitze das Melbbad immer noch schließen wollen. Und da kommt ihnen eine millionenschwere, unvermeidbare Investition für eine Erneuerung des Umkleidebereiches auf rein städtische Kosten doch gerade recht.“

 

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