Meßdorfer Feld als Freifläche gesichert – Grüne begrüßen überfällige Änderung des FNP

Im Sommer 2005 hat der Rat beschlossen, das Meßdorfer Feld aus Klimaschutzgründen nicht weiter zu bebauen und die Verwaltung beauftragt, eine Änderung des Flächennutzungsplanes umzusetzen. Darin wurde auch die Absicht  formuliert, das gesamte Gebiet einheitlich als landwirtschaftliche Nutzfläche auszuweisen.  Das Ziel aus dem Koalitionsvertrag mit der CDU, in den kommenden Jahren das Gelände durch geeignete Maßnahmen zu einer „Grünen Lunge“ für die Bonnerinnen und Bonner zu entwickeln, kann nun auf den Weg gebracht werden.Brigitta Poppe, umweltpolitische Sprecherin und Rolf Beu, Vorsitzender des Planungsausschusses, stellen fest: „Mit der Änderung des Flächennutzungsplans werden nun ca. 23 ha bisher noch als Baufläche dargestellte Flächen in Freiflächen für die Landwirtschaft umgewidmet und dadurch dauerhaft gesichert. Das Meßdorfer Feld bleibt damit als eines der letzten großen landwirtschaftlich genutzten Flächen im Stadtgebiet auch als  Naherholungsgebiet für die umliegenden Ortsteile langfristig erhalten.“Zwar gehen damit für die Grünen nicht alle Wünsche in Erfüllung, was z.B. die dauerhafte Freihaltung der Grundstücke der Universität betrifft, denn das Gebiet östlich des Babette-Koch-Weges bis zum Max-Planck-Institut bleibt Sonderbaufläche mit vorhandenem Baurecht. In einem anderen umstrittenen Bereich des Feldes aber gilt die im Koalitionsvertrag ausgehandelte Formulierung: „Das Vorhaben „2. Bauabschnitt“ am Bruch wird in dieser Wahlperiode nicht weiter verfolgt.“

 

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