Missbrauch am Aloisiuskolleg: Schulaufsicht soll Aufklärungsdruck erhöhen

Nach der Vorlage des Zwischenberichtes zu den Missbrauchsfällen am Ako fordert die Schulausschussvorsitzende Dorothee Paß-Weingartz die Verwaltung auf, über die Schulaufsicht den Aufklärungsdruck auf die Schule zu erhöhen.Paß-Weingartz:“ Der Zwischenbericht macht deutlich, dass die Anzahl der missbrauchten Kinder und Jugendlichen deutlich höher ist, als im Juni im Schulausschuss durch Vertreter des Aloisiuskollegs zugegeben. Außerdem wird berichtet, dass die jüngsten Fälle in 2008 geschahen, auch diese wurde im Schulausschuss verschwiegen.“Damit stünde dieser Bericht im krassen Gegenteil zu dem, was die Vertreter des Aloisiuskollegs im Schulausschuss berichteten. Die Anzahl der Fälle hat sich verdoppelt, der Zeitraum deutlich erweitert.Die Grüne Schulausschussvorsitzende:“ Ich erwarte, dass die Schulaufsicht sich verstärkt einschaltet und im Interesse der vielen Opfer Druck auf die Schule ausübt, damit es endlich zu einer wirklichen Aufklärung kommt. Bisher wurde nur zugegeben, was bekannt ist.“Zudem berichtete der Vertreter des Eckigen Tisches, in dem sich die Opfer der Schule koordinieren, davon, wie seitens der Schule bis heute Druck auf sie ausgeübt werde.„Der Bericht macht deutlich, dass an dieser Schule das Kindeswohl gefährdet war. Und dies offenbar bis 2008. Deshalb habe ich die Verwaltung gebeten, auch im nächsten Schulausschuss zum Thema zu berichten, so die Ausschussvorsitzende.Der Zwischenbericht ist für alle Interessierten im Internet einsehbar.

 

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