Missbrauch am CoJoBo: Bericht im Schulausschuss

Die schwarz-grüne Koalition fordert mit einem Dringlichkeitsantrag die Verwaltung auf, über die Missbrauchsfälle und deren Aufklärung am Collegium Josephinum zu berichten. Vor allem solle die Verwaltung darstellen, welche Angebote an psychosozialer Beratung zum Schutz von Kindern vor Machtmissbrauch innerhalb von sozialen Einrichtungen vorhanden sind und wie sie an den Schulen bekannt gemacht werden.Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz und der Sprecher der CDU Martin Berg:“ Bereits bei der Diskussion um die Missbrauchsfälle am Aloisiuskolleg gab es eine Debatte, wie Kinder besser vor Missbrauch in solchen geschlossenen Systemen geschützt werden können. Frau Dr. Zinsmeister empfahl der Stadt, ihr Angebot zu erweitern, um Kinder besser zu schützen.“So sollten regelmäßige Sprechstunden eingeführt werden, ein Online-Beratung angeboten werden und eine bessere Vernetzung der Schulen, sozialen Einrichtungen und Dienste mit wichtigen Akteuren im Bereich des Kindesschutzes wie z.B. Jugendamt, Schulbehörde, Justiz, Aufsichtsbehörden, Gesundheitshilfe, psychosoziale Beratungsstellen geschaffen werden.Paß-Weingartz und Berg:“ Vom Collegium Josephinum erwarten wir, dass die Missbrauchsfälle transparent aufgeklärt werden und nichts unter den Teppich gekehrt wird – im Interesse der Opfer.“

 

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