Mobilitätsmanagement der Verwaltung

In einer Presskonferenz stellten der Grüne Sprecher im Bau- und Vergabeausschuss Karl Uckermann sowie der Obmann der CDU Willi Härling ihre Vorstellungen vom künftigen Mobilitätsmanagement der Verwaltung vor.Die Grünen bemühen sich seit vielen Jahren, ein modernes, ökologisches und ökonomisches Mobilitätsmanagement in der Stadtverwaltung zu implementieren. Nun hat die Verwaltung ein Gutachten vorgelegt, das viele Neuerungen und Veränderungen vorschlägt.Dazu Karl Uckermann:“ In dem kostenlosen Gutachten werden viele Bereiche unter die Lupe genommen. Die Gutachter gehen davon aus, dass bis zu 25% der Kosten sowie 40% des CO2-Ausstoßes eingespart werden können. Allerdings bestätigt das Gutachten auch die schwierige Datengrundlage – alleine den aktuellen Bestand an Fahrzeugen festzustellen, erscheint schwierig. Wir haben den Eindruck, dass die Verwaltung selbst nicht weiß, welche und wie viele Fahrzeuge in der Verwaltung vorhanden sind.“Willi Härling führt aus, dass die Verwaltung zurzeit von 760 Fahrzeugen ausgehe. Davon seien 85 Fahrzeuge PKW und 104 Kleintransporter. „Das Gutachten stellt fest, dass diese Fahrzeuge im Schnitt 10.000 km im Jahr fahren, das ist nicht besonders viel. Deshalb greifen wir in unserem Antrag zum Mobilitätsmanagement die Punkte des Gutachtens auf. So soll z.B. geprüft werden, ob für die Spezialfahrzeuge ein Rahmenvertrag mit einer Werkstatt abgeschlossen werden kann. Dies würde alleine im Rettungsdienst eine halbe Million Euro sparen, denn es werden wegen langer Reparaturzeiten 4 Reservefahrzeuge vorgehalten.“Für repräsentative Fahrten sollen möglichst Taxen genutzt werden, da so vor allem kürzere Strecken sehr viel preiswerter bewältigt werden können – alleine weil der Fahrer nicht warten muss.Auch das im Gutachten vorgeschlagene Car-Sharing soll ausprobiert werden, denn viele Fahrzeuge stehen zu vielen Zeiten ungenutzt, während es nur wenige Spitzenzeiten gibt.Bei der Verwaltung stößt dieser Antrag nicht auf Gegenliebe. Aber das, so Uckermann und Härling, war auch nicht zu erwarten.

 

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