Nach den Äußerungen von Katja Dörner, Ulrich Kelber und Paul Schäfer erklären Julia Mayer und Martin Heyer, Sprecher*innen der Bonner GRÜNEN:

Die GRÜNEN kämpfen in der Kommunalwahl am kommenden Sonntag für ein starkes GRÜNES Ergebnis. Die Wählerinnen und Wähler wissen, was die GRÜNEN in den vergangenen fünf Jahren in Bonn erreicht haben:Freie Schulwahl für Eltern und Kinder: neben dem dreigliedrigen Angebot stehen jetzt 5 Gesamtschulen mit 26 Eingangsklassen zur Verfügung.Bessere und mehr Betreuungsangebote:-          die U3 Plätze wurden verdoppelt-          in der Tagespflege stieg das Angebot von 763 auf 900 Plätze-          11 Kitas wurden neu gebaut-          die Zahl der Familienzentren stieg von 14 auf 31.Effektiver Klimaschutz:Wir  haben einen umfassenden Masterplan Klimaschutz entwickelt und beschlossen und wollen ab 2015 atomstromfreie Stadt sein sowie eine  CO2 –Reduzierung um 95 % bis 2050 erreicht haben.Nachhaltiges Haushalten:der Stadtverwaltung haben wir einen Sparkurs verordnet. Durch die Einführung eines effektiven Controllings und eines wirkungsorientierten Haushaltes sowie durch  effizienteres Verwaltungshandeln haben wir  Spielräume für eine ausreichende, verbindliche Unterstützung  von Initiativen in den  Bereichen  Familie, Kinder, Jugend und Soziales, der Sportvereine und der freien Kulturszene geschaffen.WCCB:Wir haben die Fertigstellung des WCCB  eingeleitet und so den UN-Standort Bonn gestärkt. Natürlich waren die vergangenen fünf Jahre in einer schwarz-grünen Koalition für uns nicht immer einfach.  Sie waren geprägt von der schwierigen Haushaltslage der Stadt Bonn, die nicht zuletzt auf das von der SPD Oberbürgermeisterin Bärbel Diekmann zu verantwortende WCCB-Debakel zurück zu führen ist. Schwierig aber auch deshalb, weil es trotz guter Zusammenarbeit mit unserem Koalitionspartner doch Bereiche gab und gibt, in denen uns vieles getrennt hat und weiter trennt. In Verantwortung für Bonn haben die GRÜNEN sich diesen Problemen gestellt.Die Wählerinnen und Wähler wollen jetzt wissen, was die GRÜNEN in den nächsten sechs Jahren erreichen wollen. Sie wollen wissen, wie wir Bonn zukunftsfähig machen wollen.Daher werden wir-    konsequent den Klimaschutz ausbauen-    das Konzept für die Fahrradhauptstadt 2020 umsetzen-    Eltern und Kindern die freie Wahl der Schulform überlassen-    Bildung stärken und Betreuung ausbauen-    die Wohnungsnot effektiv bekämpfen-    das Festspielhaus verhindern-    das WCCB fertigstellen und-    die Stadtentwicklung nachhaltig finanzieren.Wir sind aber auch realistisch und wissen, dass wir diese Ziele nur gemeinsam mit anderen Parteien umsetzen können. Welche das sein könnten, entscheidet sich erst am 25. Mai. Klar ist, dass wir nicht nach Sympathien oder Traditionen entscheiden, sondern auf der Grundlage grüner Inhalte. Wir wollen und werden nur mit Parteien zusammenarbeiten, die unsere Inhalte unterstützen und – die wie wir – gemeinsam  für ein ökologischeres und sozialeres Bonn arbeiten wollen.Die schlechteste Wahl für Bonn wäre  eine Große Koalition. Sie würde Stillstand für unsere Stadt bedeuten. Die inhaltlichen Übereinstimmungen zwischen SPD und CDU scheinen sich im Wesentlichen in der Befürwortung riskanter Großprojekte wie dem Festspielhaus zu erschöpfen. Die SPD hat sich offensichtlich auf eine Große Koalition festgelegt. Wir bedauern es, dass der Vorsitzende der Bonner SPD schon vor der Wahl keine Perspektiven für eine Zusammenarbeit sieht. Ähnliche Bedenken gegenüber der CDU scheint es nicht zu geben. Wir glauben, dass für das Wohl unserer Stadt alle Parteien NACH der Wahl Gemeinsames und Trennendes ausloten sollten.Einig sind wir mit Katja Dörner, Paul Schäfer und Ulrich Kelber in der Einschätzung, dass wir in Bonn eine andere Kommunikation zwischen Rat und Verwaltung und einen sachlicheren Umgang der Fraktionen miteinander brauchen. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können.Bonn braucht eine Politik, die an Inhalten und pragmatischen Lösungen orientiert ist. Deshalb bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Ihre Stimme für„Mehr Grün in Bonn“.

 

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