Newsletter Kinder, Jugend und Familie

 mit den Themen Ausbau U 3, Betriebskitas,SchulsozialarbeitJugendamtselternbeirat, Kibiz-Pauschale für behinderte Kinder, Bildungs- und TeilhabepaketAusbau U 3Für den weiteren U3-Ausbau wurden der Bundesstadt Bonn durch den Landschaftsverband Rheinland investive Mittel in Höhe 1.773.432 € rechtsverbindlich bewilligt. Davon entfielen 834.556 € als Barmittel auf das Jahr 2012 und 938.876 € als Verpflichtungsermächtigungen auf das Jahr 2013. Die Entscheidung, welche Fälle investiv gefördert werden sollen, obliegt dem örtlichen Jugendhilfeträger. Unter Berücksichtigung dieser Änderung können die bisher in 2012 noch nicht gebundenen Mittel i.H.v. 640.476,00 € auch noch in 2013 zur Schaffung von U3-Plätzen eingesetzt werden, so dass insgesamt aus dem Sonderprogramm der fachbezogenen Pauschale 2012-2013 noch Finanzmittel mit einem Gesamtvolumen von 1.219.032,00 € bis zum 31.12.2013 bereitstehen. Damit werden weitere Plätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen werden können.Allerdings geht der Ausbau der U3 Plätze zu Lasten der Plätze für Kinder über 3 Jahre, denn hier wird die Versorgungsquote bei Realisierung aller geplanten Maßnahmen nur 97% betragen. Das bedeutet, dass der Ausbau der Kinderbetreuung auch für Kinder über 3 Jahre vorangetrieben werden muss.Gemeinsam Leben – Gemeinsam LernenDie im Jahr 1981 entstandene die Elternvereinigung „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Bonn e.V.“ wird als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. Der Verein, unterstützt und berät Familien behinderter Kinder und deren Wunsch nach gemeinsamen Aufwachsen und Lernen ihrer Kinder mit Kindern ohne Behinderungen. Seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 stellte der Verein an verschiedenen Schulen die Schulbegleiter im Rahmen der Eingliederungshilfe. Der „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Bonn e.V.“ unterstützt und berät Familien mit behinderten Kindern bei der Suche nach einem Kindergarten-, Schul-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz mit inklusiven Möglichkeiten. Bei Bedarf werden Coachings an Schulen, Übermittagsbetreuungen (OGS), und Kindergärten vermittelt, die Kinder aus benachteiligten Situationen bzw. mit Behinderungen aufnehmen wollen, sich für diese Aufgabe jedoch noch nicht ausreichend genug vorbereitet fühlen. Die aktuelle Arbeit des Vereins verlagert sich zunehmend auch in den Bereich der Gremienarbeit. Diese besteht nach der Mitarbeit bei der Erarbeitung des „Behindertenpolitischen Teilhabeplans“ aktuell im Bereich des „Qualitätszirkels Inklusion am Nachmittag“, die Teilnahme am „Arbeitskreis Schulbegleitung und Inklusion“ sowie die Mitarbeit in der  „Lenkungsgruppe Inklusive Bildung“. In den vorgenannten Gremien leisten die Vereinsvertreter mit ihrer breiten Erfahrung im Bereich der Beratung einen unverzichtbaren Beitrag zur aktiven Erarbeitung des Themas Inklusion.Evangelisches Kinder- und JugendforumDie evangelische Lukaskirchengemeinde erhält zur Unterstützung der Arbeit im Jugendzentrum „Evangelisches Kinder- und Jugendforum Auerberg“ für die Jahre 2013 und 2014 zusätzliche Projektmittel in Höhe von jährlich 25.000,00 Euro. Das  Evangelische Kinder- und Jugendforum Auerberg hat sich zunehmend als wichtige Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche etabliert. Insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ist diese Offene Tür ein bedeutender Aufenthaltsort und eine wichtige Sozialisationsinstanz. Die Besucherzahlen steigen seit Jahren, ca. 100 Kinder und Jugendliche nutzen täglich die Angebote der Einrichtung. Laut Statistik wird der Auerberg auch in den kommenden Jahren ein kinderreicher Planungsraum sein, in dem sich zahlreiche Bedarfe konzentrieren. Den hohen Bedarf an Unterstützungsangeboten insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte hat der Träger der Einrichtung erkannt und über die vertraglich vereinbarten Leistungen im Rahmen einer vollen Fachkraftstelle weitere bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für die Kinder  und Jugendliche in Auerberg entwickelt und umgesetzt, wie z.B. Hausaufgabenbetreuung, Lernförderung, Integration durch Sport, Sprachförderung uvm. Mittlerweile sind die Bedarfe im Sozialraum und die Anforderungen an das Evangelische Kinder- und Jugendforum Auerberg allerdings so umfangreich geworden, dass der Träger mitgeteilt hat, dieses hohe Maß an Angeboten nicht länger aufrechterhalten zu können.  Mit den zusätzlichen Projektmitteln können nun die notwendigen zusätzlichen Personalstunden zur Konzeptentwicklung, Umsetzung und Begleitung finanziert werden. BetriebskitaWeitere 6 Gruppen in betrieblichen Kitas wurde im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie zugestimmt. 40 neue Plätze sollen in einem noch umzubauenden Bürogebäude in Bonn-Dottendorf, In der Raste 24, voraussichtlich zum 01.08.2013 (Kita-Jahr 2013/2014), in Trägerschaft des PME-Familienservice entstehen. Außerdem wurde der Aufnahme in die Förderung als betriebliche Kita der dreigruppigen Einrichtung in Trägerschaft von PME-Familiensservice gGmbH in den Räumen der Einrichtung „Bumble Bee I“ in Bonn-Plittersdorf, Körnerstr. 28 zum 01.08.2013 (Kita-Jahr 2013/14) mit der Gruppenstruktur für 30 Kinder zugestimmt.SchulsozialarbeitDie Neuausrichtung der Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT (Bildungs- und Teilhabepaket) sollte von Beginn an dokumentiert und evaluiert werden. In der Sitzung stellte die Verwaltung folgende Projekte vor. Seit November startete eine Sozialarbeiterin mit einem Projekt unter dem Namen „Herzlich Willkommen“ für syrische Flüchtlinge an der Elsa-Brändström-Schule. In Kooperation mit der Internationalen Begegnungsstätte der Bundesstadt Bonn werden die Kinder, die ohne Deutschkenntnisse in ein fremdes Land und eine unbekannte Schule gekommen sind, in Deutsch unterrichtet. Die Maßnahme, die es den Kindern ermöglichen möchte, möglichst schnell am Unterricht teilhaben zu können, ist gemeinsam mit der Schulleitung geplant worden. Unter dem Titel „Pennenfeld aktuell- Schüler schreiben an ihrer Online-Zeitung“ bieten zwei Sozialarbeiter im Schulbezugsraum Bad Godesberg Süd eine schulübergreifende Maßnahme an. Zurzeit treffen sich 20 Schülerinnen und Schüler aus der Carl-Schurz-Realschule und der GHS Johannes-Raus einmal in der Woche und redigieren die Online-Zeitung. Demnächst werden auch Schülerinnen und Schüler aus der Gertrud-Bäumer-Realschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums daran teilnehmen. Das Projekt geht von der Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus. Auch Schüler mit Lese- und Schreibblockaden bzw. mangelnden Deutschkenntnissen werden motiviert daran teilzunehmen. Die Maßnahme fördert zum einen die Solidarität unter den Schülern der verschiedenen Schulformen und zum anderen die Medien- und Sprachkompetenzen. Unter www.schoolnews-pennenfeld.de ist die Online-Zeitung einsehbar.JugendamtselternbeiratNeuer Vorsitzender des Jugendamtselternbeirats Bonn ist Herr Dr. Torsten Eberhard (Elternvertreter der städt. Kindertagesstätte Kiwi, Winkelsweg), stellvertretende Vorsitzende ist Frau Daniela Wende (Elternvertreterin Kindergarten Juco, Am Helpert). Nach § 4 Abs. 3 Buchstabe h) der Satzung für das Jugendamt der Stadt Bonn gehört der Jugendamtselternbeirat dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie als beratendes Mitglied an. Herr Dr. Eberhard wird ihn in diesem Gremium vertreten. Seine Stellvertretung wird Frau Wende übernehmen.Kibiz-Pauschale für behinderte KinderDem Land sind jährlich zum 15. März Höhe und Anzahl der auf eine Einrichtung entfallenden Kindpauschalen mitzuteilen. Für bis zu diesem Zeitpunkt angemeldete behinderte Kinder, oder Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind, wird dann grundsätzlich die 3,5-fache Pauschale für das kommende Kindergartenjahr berücksichtigt. Zu diesem „Stichtag“ (15.03.) – somit 4,5 Monate vor Beginn des Kindergartenjahres- ist aber häufig noch nicht bekannt, o
b ein Kind, das im neuen Kindergartenjahr in eine Regelgruppe aufgenommen wird, behindert oder von einer Behinderung bedroht ist. Dies stellt sich oft erst heraus, wenn das Kind bereits tatsächlich betreut wird.Nunmehr wurde mit dem ersten Kibiz-Änderungsgesetz für den Zeitraum abAugust 2011 diese Bestimmung dahingehend geändert, dass für diese Kinder die 3,5-fache Pauschale auch unterjährig zu berücksichtigen ist. Hierauf hat der Träger einen gesetzlichen Anspruch. Bildungs- und TeilhabepaketIn 2011 erhielt die Stadt Bonn Bundesmittel für Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets sowie für Schulsozialarbeit in Höhe von 5.963.413,28 €. Davon wurden in 2011 362.760,79 € abgerufen. Dies entspricht einer Abrufquote von rd. 23 Prozent. Die nicht ausgegebenen Gelder in Höhe von 4.600.652,49 € wurden in das Haushaltsjahr 2012 übertragen. In 2012 wurden bis zum Stichtag 30.09.2012 Bundesmittel für das Bildungs- und Teilhabepaket in Höhe von 3.208.655,21 € sowie für Schulsozialarbeit in Höhe von 1.361.247,67 € eingenommen. Demgegenüber steht ein abgerechneter Aufwand in Höhe von 2.567.969,89 €, sowie für Schulsozialarbeit in Höhe von 867.500 €. Das entspricht einer Abrufquote von 75 Prozent. Die Einnahmeüberschüsse werden in Bonn auch zur Refinanzierung bzw. anstelle folgender, bislang allein von der Stadt Bonn bereit gestellter Leistungen zur Unterstützung von Kindern, die der BuT-Zielgruppe entsprechen, sowie für neue Maßnahmen im Bereich „Soziale Stadt Tannenbusch eingesetzt. Nach politischer Willensbildung und  Beschluss des Rates und seiner Gremien können die Gelder auch zur Deckung von Ausgaben auf der Grundlage eines Konzeptes, das die Verwaltung (wie im Handbuch „Inklusive Bildung“ dargelegt) vorlegen wird, herangezogen werden.Sitzungstermine des Ausschusses in 2013 23.04.201304.06.201316.07.201324.09.201326.11.2013Sitzungsort ist jeweils der Ratssaal, Beginn um 18:00 UhrLust mitzuarbeiten?Die Arbeitskreise der GRÜNEN tagen grundsätzlich öffentlich – wir freuen uns ü. über jede und jeden Interessierten! Der Arbeitskreis Kinder und Jugend tagt das nächste Mal am 20. März um 17:00 Uhr im Alten Rathaus, Eingang Rathausgasse, 1. Etage, Sitzungsraum 1.21. Fragen dazu beantwortet Ihnen Petra Merz, Tel.: 0228 77 3814 oder Upetra.merz@bonn.deU Alle Termine finden Sie auf unserer Internetseite www.gruene-bonn.deUIm Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie für die GRÜNENDorothee Paß-WeingartzDorothea SchmitzAusbildung statt Abschiebung, Barbara IngenkampDer kleine Muck, Kurt DaubenJugendfarm, Andrea SteuernagelEvangelische Lukaskirchengemeinde Bonn, Rene LobeAktuelles aus der grünen Ratsfraktion unter www.gruene-bonn.deUHerausgegeben von: Grüne im Rat der Stadt Bonn, Rathausgasse 5-7, 53111 BonnTelefon: 0228 – 77 2073 Fax: 0228 – 77 2035; gruene.ratsfraktion@bonn.deUH; www.gruene-bonn.deUBürozeiten: Mo.- Fr. von 10.00 – 13.00 Uhr, Di. + Do. von 14.00 – 17.00 UhrRedaktion: Petra Merz, Doro Paß-Weingartz 0228 – 77 3814, Petra.Merz@Bonn.de

 

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