Newsletter Kinder und Jugend

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Neue Kita-Plätze

 

In der Kindertagesstätte des Johanniter-Krankenhauses „Buntes Rabenhäuschen“ werden 9 betriebliche Plätze in öffentliche Kita-Plätze umgewandelt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG) sollte laut Kooperationsvertrag im Kindergartenjahr 2013/2014 in dieser Einrichtung 40 Plätze belegen. Davon wurden nur 31 in Anspruch genommen, so dass die übrigen Plätze nun öffentlich angeboten werden können.

 

Auf dem Heiderhof wird die Tennishalle Heiderhof von einem Investor in eine 5-gruppige Kita umgebaut. Der Investor trägt die gesamten Umbau- und Einrichtungskosten unter Inanspruchnahme investiver Bundesmittel für den U3 Ausbau. Diese Kita mit insgesamt 83 Betreuungsplätzen soll in städtischer Trägerschaft geführt werden. Voraussetzung ist die Erteilung der Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt, die bauordnungsrechtliche Genehmigung und das erforderliche Geld. Der Investor plant, die Immobilie langfristig an die Stadt Bonn zu vermieten.

 

In der städt. Kita „Haus der kleinen Entdecker“ in Beuel wird das Platzangebot im Ü-3 Bereich kurzfristig um 5 Plätze erhöht. Damit steigt die Zahl der Plätze von 65 auf 70 Plätze. Damit einher wird der Personaleinsatz entsprechend erhöht. Die Einrichtung reagiert damit auf die große Nachfrage und bot selbst an, mehr Plätze zu schaffen, denn die Einrichtung biete auch räumlich genügend Platz.

 

Wie der U-3-Ausbau insgesamt voran schreitet, ist dem politischen Monitoring zu entnehmen, das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat zum ersten Mal Bericht erstattet. Bis Ende 2014 wird es über 550 neue U-3-Plätze in Bonn geben, der Großteil der Plätze wird noch in 2013 realisiert.

 

 

 

Neubau Kita Limpericher Straße

 

Endlich kann es losgehen, im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie wurde die Planung der neuen Kita beschlossen. Da die alte Kindertagesstätte durch einen Feuchteschaden unbrauchbar geworden ist und abgerissen werden muss, ist die Einrichtung derzeit übergangsweise mit zwei Gruppen in einem als Interimslösung ausgelegten Gebäude ebenfalls an der Limpericher Straße untergebracht worden. Diese Raumzellen sind angemietet und der Betrieb dieses Provisoriums ist bauordnungsrechtlich befristet. Hier entsteht außer den beiden schon bestehenden Gruppen eine weitere Gruppe für Kinder unter 3 Jahren.

 

 

 

Rucksackprojekt in städtischen Kitas

 

Ein erfolgreiches Projekt wird mit städtischen Geldern fortgeführt. Das Programm ruht auf zwei Säulen: Unter Leitung einer Elternbegleiterin, der sogenannten Stadtteilmutter, finden regelmäßig Treffen von Müttern einer Kindertagesstätte statt. Sie alle gehören meist einer Sprachgruppe an. Bei den Treffen werden die Mütter zur systematischen Förderung ihrer Kinder in der jeweiligen Muttersprache angeleitet. Sie nehmen die Spiel- und Lernmaterialien, Übungen und Aufgaben aus der Müttergruppe „im Rucksack“ mit nach Hause, um sie dort nach vorgegebenen Anweisungen mit ihrem Kind in ihrer Sprache durchzuführen. Parallel dazu werden die gleichen Themenbereiche im Kindergarten in der Zweitsprache Deutsch bearbeitet, so dass die Kinder ihre sprachlichen Kompetenzen in beiden Sprachen festigen.

 

 

 

Soziale Stadt Tannenbusch

 

Auch dieses Projekt geht voran, nur wurde der Auftrag zur Planung des Abbruch und des Neubau des Spielhauses im KBE-Dreieck erteilt Eine wichtige Maßnahme des Programms Soziale Stadt stellt das „Neue KBE-Dreieck“ dar. Mit der Zielsetzung, hier einen innovativen Freizeitstandort mit hohem Aufforderungscharakter für alle Altersstufen zu schaffen, sollen neben der Gestaltung der Freiflächen auch Räumlichkeiten erhalten beziehungsweise neu geschaffen werden. Hierzu soll das bestehende marode Spielhaus abgebrochen werden. Ein neues Spielhaus soll an gleicher Stelle mit dem entsprechend erforderlichen Raumprogramm erbaut werden. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Fördermaßnahme im Rahmen der Sozialen Stadt Bonn-Tannenbusch, die vom Land mit 70% bezuschusst wird. Der Planung liegt eine intensive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu Grunde.

 

Ein weiterer Baustein für das Projekt „Soziale Stadt“ wurde ebenfalls in dieser Sitzung angeschoben, die Errichtung eines Interkulturellen Bildungs- und Famlienzentrums. Das Zentrum soll Anlaufstelle für alle Bevölkerungsgruppen im Stadtteil werden. Hiermit wird dem aus der Bewohnerschaft geäußerten ausdrücklichen Wunsch nach einem zentralen Raumangebot für Gruppen, kulturelle und soziale Angebote Rechnung getragen. Ein Schwerpunkt sollte hierbei auf einer ganzheitlichen Familienbildungsförderung liegen, eine andere Säule stellt die interkulturelle Arbeit unter Einbeziehung der Migrantenselbstorganisationen dar.

 

Hierfür werden geeignete Räumlichkeiten im AWO-Gebäude in der Oppelner Straße 130 angemietet und bedarfsgerecht umgebaut.

 

Die Trägerschaft soll im Rahmen einer Ausschreibung vergeben werden, die Eröffnung ist für das 1. Halbjahr 2014 geplant.

 

Bonn mobil

 

Ein weiteres erfolgreiches Projekt wird in Bonn-Tannenbusch mit der RheinFlanke fortgeführt, die seit Oktober 2011 mit dem Projekt „Bonn mobil“ in Bonn-Tannenbusch verschiedene sehr niedrigschwellige Sportangebote anbietet. Damit sollen insbesondere die Jugendlichen angesprochen werden, die durch die bereits bestehenden Angebote nicht erreicht werden konnten.

 

Ergänzend zu „Bonn mobil“ wird seit Januar 2012 das von der EU geförderte Programm „NRWork for you“ ebenfalls am Bonner Standort der RheinFlanke umgesetzt. Mit diesem Programm sollen die Bildungschancen von jungen Menschen erhöht und deren gesellschaftliche und berufliche Integration verbessert werden.

 

Das Angebot der RheinFlanke hat im bisherigen Förderzeitraum gezeigt, dass junge Menschen über den Sport eine Beziehung zu den Mitarbeitern der RheinFlanke aufbauen und so Ansprechpartner und Hilfe für die „alltäglichen“ Probleme finden konnten. Sie konnten Jugendliche binden und für Angebote ansprechen und begeistern. So nehmen an den verschiedenen Sportangeboten Fußball und Basketball, die regelmäßig wöchentlich stattfinden, pro Woche durchschnittlich 65 Jugendliche teil. Es besteht zu ca. 120 Jugendlichen direkter Kontakt.  Für das Jahr 2013 fallen für die Stadt anteilige Kosten in Höhe von 16.249,50 € an, für das Jahr 2014 besteht ein Förderbedarf in Höhe von 65.000 €

 

 

 

Sachstand Inklusive Bildung

 

Sechs weitere Grundschulen bieten seit dem laufenden Schuljahr Gemeinsamen Unterricht an, damit konnten weitere 30 Kinder mit Behinderung einen Platz in einer Regelschule finden. Insgesamt werden in Bonn nun 412 Kinder im Primarbereich inklusiv beschult.

 

Auch im Bereich der Sekundarstufe I konnte allen SchülerInnen, die dies wünschten, ein Platz in der Regelschule angeboten werden, in den Hauptschulen gibt es 28 inklusive Plätze, in den Realschulen 8 und an den städtischen Gymnasien 2 Plätze. Die meisten Plätze in der Sek I bieten die 5 Gesamtschulen mit insgesamt 60 Plätzen an. An diesem Punkt mahnten die GRÜNEN zum wiederholten Male eine Schulentwicklungsplanung an, die insbesondere die Situation an den Förderschulen und Hauptschulen mit schwindenden SchülerInnenzahlen behandelt. Außerdem stieß die geringe Bereitschaft der Gymnasien Gemeinsamen Unterricht anzubieten auf Kritik. Die Verwaltung äußerte hier aber auch, dass es keine Eltern gegeben habe, die ihr Kind auf einem Gymnasium anmelden wollten. Aber solange die Gymnasien zielgleich unterrichten, wird dies auch ein Problem bleiben, denn der Gemeinsame Unterricht funktioniert nur dann, wenn zieldifferent unterrichtet wird.

 

Auch die Schulbegleitung sollte neu aufgestellt werden, künftig stärker am Kind in der Gruppe orientier werden und eine Poollösung beinhalten. Aber auch dies dauert, die Verwaltung kündigt die Umsetzung frühestens zum Schuljahr 2014/2015 an.

 

Die Schulsozialarbeit ist eine ganz wichtige Säule inklusiver Bildung, sie war leider durch das Bildungs- und Teilhabegesetz zunächst bis Ende 2013 befristet, konnte in Bonn aber um weitere 2 Jahre verlängert werde.

 

Die Auftaktveranstaltung „MehrSPRACHE für Bonn hat bereits am letzten Freitag stattgefunden.

 

Den gesamten Bericht können Sie hier lesen.

 

 

 

Aus RAA wird Kommunales Integrationszentrum Auch in Bonn wurde ein Kommunales Integrationszentrum eingerichtet, denn nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetzes NRW werden alle sogenannten Regionalen Arbeitsstellen (RAA) zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) ab dem 1.08.2013 in NRW schrittweise in Kommunale Integrationszentren umgewandelt.

 

Zurzeit sind zwei Sozialpädagogische Fachkräfte, eine Landesbedienstete und eine Verwaltungskraft beschäftigt, jedoch wird das Team bald durch eine weitere abgeordnete Lehrkraft und einen Landesbediensteten verstärkt. Die Angestellten werden vom Schulministerium und vom Integrationsministerium entlohnt und die Finanzierung der Sach- und Raumkosten übernimmt die Kommune

 

 

 

Asbest in Schulen und Kitas

 

Bei Baumaßnahmen in den Sommerferien 2013 wurden in einigen Schulge¬bäuden durch den routinemäßig beauftragten Schadstoffgutachter posi¬tive Proben asbesthaltiger Wandputze festgestellt. Vor diesem Hinter¬grund wurden alle 26 Schulbaumaßnahmen und 10 Kindergartenbaumaßnah¬men, die in den Sommerferien stattfinden, vorsorglich unterbrochen. Eine Gesundheitsgefahr für die Nutzer besteht laut Gutachter nicht.

 

In folgenden Schulen und Kindergärten wurden asbesthaltige Material¬proben festgestellt, dort darf nur unter Berücksichtigung der Empfeh¬lungen in den Sanierungskonzepten weitergearbeitet werden: Bodelschwinghschule, Engelsbachschule, Gertrud-Bäumer-Realschule, Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Kindergarten Reichsstraße (im Robert-Wetzlar-Berufskolleg).

 

Es handelt sich um festgebundenen Asbest, der nur bei Zerstörung der Flächen durch massive Eingriffe eine Belastung der Raumluft auslösen kann, z. B. wenn neue Türen gebrochen werden.

 

Die Verwaltung hat die NutzerInnen, die Hausmeister sowie die Eltern über die aktuelle Situation, das weitere Vorgehen und das zu beachtende Verhalten mit den Putzen informiert. Die Schul- und KindergartenleiterInnen wurden gebeten, die Schülerinnen und Schüler, Kollegien und Mitarbeiter ebenfalls zu informieren, sodass keine verhaltensbedingten Beschädigungen entstehen können und bis auf weiteres auch nicht z.B. selbstständig Nägel eingeschlagen oder Bohrungen vorgenommen werden.

 

Laut Auskunft der Verwaltung läuft der Schulbetrieb überall wieder, nur in der Engelsbachschule muss die OGS in die Turnhalle ausweichen, die Sanierung der Wasserschaden durch die letzten Starkregenfälle dauert noch bis Ende Januar 2014.

 

Im Ludwig-Erhard-Berufskolleg sei noch ein Flur gesperrt, hier würde die Sanierung im 1. Halbjahr 2014 abgeschlossen.

 

Das SGB aktualisiert die öffentliche Schadstoffdatenbank regelmäßig um die neuen Erkenntnisse und Messungen und stellt die Berichte und Gutachten für jedermann verfügbar dort ein. Die Schadstoffdatenbank ist über folgende Seite abrufbar:

 

http://www2.bonn.de/schadstoffe/prog_sdb/sdb_start.asp

 

 

 

Einführung des wirkungsorientierten Haushaltes Eine sehr umfangreiche Vorlage, die detailliert erklärt, was es mit diesem Wortungetüm auf sich hat. Die Finanzexpertin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie konnte dem Ausschuss aber sehr gut erklären, was es damit auf sich hat. Die genauen Auswirkungen auf die Tätigkeitsfelder des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, wenn z.B. weniger Geld zur Verfügung steht, aber auch die Möglichkeit, eines eigenen Controllings werden erläutert. Mit welchen Mitteln können welche Wirkungen erzielt werden, wie steht Bonn im Vergleich mit anderen Kommunen, wie entwickeln sich die Fallzahlen. Hier wird im Amt für Kinder, Jugend und Familie eine sehr gute Pionierarbeit geleistet, das Amt gehört auch zu den „Piloten“ im Projekt „wirkungsorientierter Haushalt“, der nach und nach in der gesamten

 

 

 

Sitzungstermine des Ausschusses in 2013 26.11.2013, Sitzungsort ist der Ratssaal, Beginn um 18:00 Uhr

 

 

 

Lust mitzuarbeiten?

 

Die Arbeitskreise der GRÜNEN tagen grundsätzlich öffentlich – wir freuen uns ü. über jede und jeden Interessierten! Der Arbeitskreis Kinder und Jugend tagt das nächste Mal am 30.10.13 um 17:00 Uhr im Alten Rathaus, Eingang Rathausgasse, 1. Etage, Sitzungsraum 1.21. Fragen dazu beantwortet Ihnen Petra Merz, Tel.: 0228 77 3814 oder petra.merz@bonn.de Alle Termine finden Sie auf unserer Internetseite www.gruene-bonn.de

 

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