Newsletter Schule

Zur pdf-datei

 

 

 

  Konjunkturprogramm – Sanierung SchulenDas Konjunkturprogramm in Sachen Schulsanierungen läuft. So wurden im Schulausschuss die Planung für den Neubau von 6 Klassen an der Elsa-Brändström- / Paulusschule, die Planung einer Mensa im Clara-Schumann-Gymnasium und an der St. Hedwigschule beschlossen. Außerdem wurde die Nutzungsänderung des Hauses ‚Vilicher Straße 22‘ zugunsten der OGS an der Arnold-von-Wied-Grundschule aus Mitteln des Konjunkturpaketes II auf den Weg gebracht.Weitere SchulbaumaßnahmenIm Betriebsausschuss des Gebäudemanagementes hatten GRÜNE und CDU im Rahmen des Wirtschaftsplanes etliche Schulen, die durch die sogenannte „Giftliste“ des Kämmerers nicht mehr saniert werden sollten, wieder zumindest mit Planungskosten für dieses Jahr zurückgeholt. Nun wollte die SPD im Schulausschuss erneut Sanierungen der Berufskollegs beantragen, obwohl sie im Betriebsausschuss gegen den Antrag von CDU und GRÜNEN gestimmt hatte. Fakt ist, dass für dieses Jahr alleine für die Berufskollegs 500.000 Euro Planungskosten eingestellt wurden. Alle beantragten Schulbaumaßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit Schulamt und SGB. Der Antrag der SPD, noch für dieses Haushaltsjahr das gesamte Geld einzustellen, ist nach Angaben der Fachverwaltung völlig unrealistisch, da durch die späte Verabschiedung des Haushaltes in diesem Jahr mit eine Realisierung nicht möglich sei. IntegrationskonzeptIm Schulausschuss wurde das Integrationskonzept vorgestellt. Es benennt gemeinsame Integrationsziele und Handlungsfelder und schlägt konkrete kommunale Maßnahmen vor. Die Schwerpunkte werden in sechs Handlungsfeldern gesetzt, Sprachkompetenz, Bildung, Ausbildung und Arbeit, Gesundheit und Altenhilfe, Interkulturelle Öffnung der Verwaltung, Kultur, Sport und Freizeit. Das Integrationskonzept ist kein alleiniges Konzept der Stabstelle Integration sondern mit allen Ämtern abgestimmt. Finanziell ist das Konzept mit bisher 25.000 Euro ausgestattet, für die Umsetzung aller Handlungsfelder wird dieser Betrag aber nicht ausreichen. Hier muss im Rahmen der Haushaltsberatungen noch nachgebessert werden. Ein 1. Ansatz wird die Arbeit in den Grundschulen sein, Eltern mit Migrationshintergrund ist häufig nicht klar, welche Bedeutung das Zeugnis des 3. Schuljahrs für die weiteren Lernerfolge ihrer Kinder hat. Denn damit fällt die Entscheidung, auf welche weiterführende Schulform die Kinder gehen. Bisher werden die meisten Kinder mit Migrationshintergrund an die Hauptschulen verwiesen. Gymnasiale Oberstufe                              Nachdem sich bereits der letzte Schulausschuss mit dem Thema „Oberstufenplätze für Quereinstieger“ befasst hatte, lag zu dieser Sitzung eine neue Vorlage der Verwaltung auf dem Tisch. Es gab zum kommenden Schuljahr 705 BewerberInnen auf Plätze an einer öffentlichen Bonner Schule mit gymnasialer Oberstufe. Zur Verfügung standen 447 Schulplätze. Deshalb hat die Verwaltung mit der Beschlussvorlage eine Reihenfolge festgelegt, nach der die Plätze vergeben werden sollen. Zuerst sollen die SchülerInnen der eigenen Schule berücksichtigt werden, anschließend SchülerInnen, die die Berechtigung an einer Schule ohne Oberstufe erworben haben und in Bonn oder einer umliegenden Gemeinde wohnen.Erst danach sollen SchülerInnen aus Gymnasien oder Gesamtschulen berücksichtigt werden, die zu einer anderen Oberstufe wechseln möchten. Eines ist deutlich, auch wenn alle Bonner SchülerInnen berücksichtigt werden, so bleiben doch diejenigen außen vor, die nicht aus Bonn kommen und an den Schulen vor Ort keine Chance auf einen Schulplatz haben. Besonders betroffen sind SchülerInnen, die ihre Qualifikation an einer Haupt- oder Realschule geschafft haben.Auffällig ist auch, dass bestimmte Gymnasien in Bonn sich gegenüber QuereinsteigerInnen regelrecht abschotten.BeitragssatzungDie neue Beitragssatzung für OGS, Kitas und Kinderpflege löste wieder Diskussionen aus. Die Koalition hatte bereits im letzten Rat die Änderung der Satzung auf den Weg gebracht. Es soll ab dem 01.08.10 eine systemübergreifende Beitragssatzung geben, die eine 100%ige Geschwisterermäßigung beinhaltet, die unteren Einkommen deutlich entlastet und in der Staffelung der Beiträge nunmehr auch höhere Einkommen mit einbezieht. Die Verwaltung hatte in ihrer „Giftliste“ eine Anhebung der Elternbeiträge um 20% zur Konsolidierung des Haushaltes gefordert. Mit der neuen Beitragsstruktur werden nun zwar Mehreinnahmen erwartet, aber nicht in der von der Giftliste verlangten Höhe. Priorität hatte für Schwarz-Grün eine sozialere und vor allem eine einheitliche Beitragssatzung. Vorher mussten Eltern für jede Betreuungsform extra zahlen, ab August wird nur noch das teuerste Kind bezahlt. Die Verwaltung sollte lieber auch andere Gebührenerhöhungen in Erwägung ziehen, denn die Familien haben nun ihren Beitrag geleistet.SchülerstatistikWie in jedem Jahr wurde eine Schülerstatistik vorgelegt, in der der Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler sowie der Aussiedlerinnen und Aussiedler an den Bonner Schulen dargestellt wird. Die GRÜNEN kritisieren seit vielen Jahren, dass diese Statistik nicht die Realität darstellt, denn hier werden lediglich die SchülerInnen mit ausländischem Pass erfasst – und nicht die SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Aber auch die Bezirksschülervertretung meldete sich zu Wort und kritisierte die Abschottung von privaten Gymnasien gegen SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Sachstand SchadstoffsanierungZur Sitzung legt die Verwaltung den neuen Sachstand vor. Wir freuen uns auf den Tag, an dem die Verwaltung sagen kann, die Schadstoffsanierung ist abgeschlossen. Wir fürchten, dass wir auf diesen Tag noch warten müssen. Es geht langsam voran, vor allem die Sanierung der PCB-Leuchten zieht voraussichtlich noch hin.  Im Schulausschuss für die GrünenDorothee Paß-Weingartz, Vorsitzende des SchulausschussesAnja Lamodke, schulpolitische SprecherinStefan Rau, sachkundiger Bürger    Doro Schmitz, StadtverordneteGernot Herrman, StadtverordneterHannes Schröder, stellvertretender sachkundiger BürgerJulia Dicks, stellvertretende sachkundige BürgerinAktuelles aus der grünen Ratsfraktion unter www.gruene-bonn.deHerausgegeben von: Grüne im Rat der Stadt Bonn, Rathausgasse 5-7, 53111 BonnTelefon: 0228 – 77 2073 Fax: 0228 – 69 2305 e-mail: gruene.ratsfraktion@bonn.de; Internet: www.gruene-bonn.deRedaktion: Petra Merz, Tel.: 0228 – 77 3814, Petra.Merz@Bonn.de

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld