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Städtische Gymnasien: Festlegung der Zahl der Eingangsklassen Die Eingangsklassen an den städtischen Gymnasien sollen künftig festgeschrieben werden. Damit soll vermieden werden, dass einzelne Schulen durch weitere Klassen in Raumnot geraten und die Schulen möglichst gleichmäßig ausgelastet werden. Die städtischen Gymnasien wurden über diese Planung informiert, lediglich das Hardtberg-Gymnasium gab eine Stellungnahme ab, sie wollten mehr Flexibilität bezüglich der Zahl der Eingangsklassen. Die Verwaltung weist jedoch zu Recht darauf hin, dass auf Grund der Dichte an Gymnasien und der guten ÖPNV-Verbindungen die Kinder aus allen Stadtbezirken ein Gymnasium mit oder ohne Ganztagsangebot erreichen können. Sekundarschule im Schulzentrum PennenfeldDa sowohl in der Johannes-Rau-Schule (Hauptschule) wie auch in der Karl-Schurz-Realschule die Zahl der SchülerInnen sinkt, schlägt die Verwaltung nun vor, dort eine Sekundarschule zu errichten. Die jetzigen Klassen der Haupt- und Realschule sollen auslaufen, d.h., die SchülerInnen werden dort bis zum Ende ihrer Schullaufbahn weiter beschult werden.Eine Sekundarschule umfasst die Jahrgänge 5 bis 10 und muss mindestens dreizügig sein. Pro Klasse müssen mindestens 25 SchülerInnen angemeldet werden, d.h., es muss 75 Anmeldungen für diese in Bonn neue Schulform geben. In der Sekundarschule lernen die Kinder mindestens in den Klassen 5 und 6 gemeinsam, ab Klasse 7 kann der Unterricht integriert, teilintegriert oder kooperativ erfolgen. Die Sekundarschule hat keine eigene gymnasiale Oberstufe, aber es ist eine Kooperation mit einer Oberstufe – ob Gymnasium, Gesamtschule oder Berufskolleg notwendig. Damit soll sichergestellt sein, dass Eltern bereits bei der Anmeldung wissen, wo ihr Kind Abitur machen kann.Die Schule soll als Ganztagsschule geführt werden, inklusive Klassen sollen höchstens 25 Schülerinnen aufnehmen.Auflösung der Anne-Frank-Schule, Gemeinschaftshauptschule der Stadt BonnUnd hier gleich die nächste Schule, die mangels Anmeldungen auslaufen wird – die Anne-Frank-Schule, die Beueler Hauptschule. Die Schulverwaltung hatte noch versucht, für diese Schule eine Ausnahmegenehmigung bei der Bezirksregierung zu erwirken, scheiterte mit diesem Anliegen jedoch. Leider erfuhren die Eltern erst in den Sommerferien, dass ihre an der Anne-Frank-Schule für das 5. Schuljahr angemeldeten Kinder auf eine andere Bonner Hauptschule gehen müssen. Dies betraf auch vier Kinder für den gemeinsamen Unterricht. Alle SchülerInnen wurden auf die noch bestehenden Bonner Hauptschulen aufgeteilt.Das Schulgebäude wurde erst vor ein paar Jahren grundsaniert, so dass sich nun die Frage stellt, wie es künftig genutzt werden könnte. Eine Überlegung wäre, die benachbarte Adelheidis-Grundschule hierhin zu verlagern, die Anbindung an die Stadtbahn ist sehr gut. Zwischenzeitlich soll die Schule das neue Mathematik-Lernzentrum beherbergen, ein innovativer außerschulischer Lernort für Bonner Schulklassen und als Fortbildungszentrum für LehrerInnen. Das Zentrum sieht vor, beide Gruppen als Lernende zusammen zu bringen. Die Lehrkräfte sollen zunächst durch das MatheZe fortgebildet werden, dann im Unterricht mit ihren Klassen den Besuch vorbereiten, im nächsten Schritt gemeinsam das Zentrum besuchen und vor Ort Mathematik erleben. Die Deutsche Telekom-Stiftung beteiligte sich mit bis zu 47.620 Euro an Sachmitteln.Asbest in SchulenBei Baumaßnahmen in den Sommerferien 2013 wurden in einigen Schulge¬bäuden durch den routinemäßig beauftragten Schadstoffgutachter posi¬tive Proben asbesthaltiger Wandputze festgestellt. Vor diesem Hinter-grund wurden alle 26 Schulbaumaßnahmen und 10 Kindergartenbaumaßnah¬men, die in den Sommerferien stattfinden, vorsorglich unterbrochen. Eine Gesundheitsgefahr für die Nutzer besteht laut Gutachter nicht. In folgenden Schulen und Kindergärten wurden asbesthaltige Material¬proben festgestellt, dort darf nur unter Berücksichtigung der Empfeh¬lungen in den Sanierungskonzepten weitergearbeitet werden: Bodelschwinghschule, Engelsbachschule, Gertrud-Bäumer-Realschule, Ludwig-Erhard-Berufskolleg, Kindergarten Reichsstraße (im Robert-Wetzlar-Berufskolleg).Es handelt sich um festgebundenen Asbest, der nur bei Zerstörung der Flächen durch massive Eingriffe eine Belastung der Raumluft auslösen kann, z. B. wenn neue Türen gebrochen werden. Die Verwaltung hat die NutzerInnen, die Hausmeister sowie die Eltern über die aktuelle Situation, das weitere Vorgehen und das zu beachtende Verhalten mit den Putzen informiert. Die Schul- und KindergartenleiterInnen wurden gebeten, die Schülerinnen und Schüler, Kollegien und Mitarbeiter ebenfalls zu informieren, sodass keine verhaltensbedingten Beschädigungen entstehen können und bis auf weiteres auch nicht z.B. selbstständig Nägel eingeschlagen oder Bohrungen vorgenommen werden.Laut Auskunft der Verwaltung läuft der Schulbetrieb überall wieder, nur in der Engelsbachschule muss die OGS in die Turnhalle ausweichen, die Sanierung der Wasserschaden durch die letzten Starkregenfälle dauert noch bis Ende Januar 2014. Im Ludwig-Erhard-Berufskolleg sei noch ein Flur gesperrt, hier würde die Sanierung im 1. Halbjahr 2014 abgeschlossen.Das SGB aktualisiert die öffentliche Schadstoffdatenbank regelmäßig um die neuen Erkenntnisse und Messungen und stellt die Berichte und Gutachten für jedermann verfügbar dort ein. Die Schadstoffdatenbank ist über folgende Seite abrufbar:www2.bonn.de/schadstoffe/prog_sdb/sdb_start.aspRücknahme der Kürzung von LernmittelnVor den Sommerferien war die Kürzung der Lernmittel durch die schwarz-grüne Koalition beherrschendes Thema. Hintergrund war, dass die Koalition die Kontengruppe 52, in der unter anderem auch die Lernmittel verbucht werden, um 160.000 Euro senkte. Begründet war dies darin, dass in den Jahren zuvor diese Kontengruppe jährlich um ca. 500.000 Euro zu hoch geplant war und wir die Ansätze den Rechnungsergebnissen der Vorjahre angenähert haben.So waren in 2011 3,25 Mio. Euro geplant, verausgabt wurden 2,16 Mio. Für 2013 plante die Verwaltung immer noch 2,40 Mio. ein, die wir dann um 160.000 Euro weiter kürzten – damit lag der Betrag, der zur Verfügung stand, immer noch um 800.000 Euro über dem Betrag, der in 2011 ausgegeben wurde.Diese Kürzung wurde dann komplett auf das Sachkonto „Lernmittel“ übertragen, und das führte dazu, dass alleine der Ansatz für die Lernmittel um diesen Betrag gekürzt wurde. Wir haben sofort andere Deckungsvorschläge gemacht, denn es gibt andere Sachkonten, deren geplante Beträge nie in voller Höhe benötigt wurden.Die Verwaltung schlägt nun die Deckung aus der Schülerbeförderung vor, weil hier das für 2013 veranschlagte Geld nicht benötigt werde.Insgesamt muss das Thema Lernmittel aber weiter auf der Tagesordnung bleiben, denn insgesamt wurden in den letzten Jahren immer für rund 1,2 Mio. Euro Lernmittel durch die Schulen beschafft – das ist auch in diesem Jahr möglich. Allerdings fällt auf, dass die städtischen Schulen den Eigenanteil der Eltern, der 1/3 betragen soll, sehr unterschiedlich auslegen.AlphabetisierungIn einem kurzen Vortrag erläutert die Leiterin der Volkshochschule (VHS), wie sich eine mangelnde Alphabetisierung auswirkt. Problematisch sei auch, dass in Deutschland im Vergleich die meisten Schulabschlüsse an Analphabeten vergeben würden. Die Folge sei, dass diese Jugendlichen, wenn sie einen Ausbildungsplatz erhalten, spätestens in der Berufsschule scheiterten.Die Verwaltung steht in Kontakt mit der Mercator Stiftung, die die Integration in Deutschland unterstützt. Diese hat der Verwaltung geraten, ein Programm „Bildung braucht Sprache“ flächendeckend für Bonn zu entwickeln, beginnend in den Kitas.Die Verwaltung will demnächst eine entsprechende Konzeption vorlegen.Aus RAA wird Kommunales IntegrationszentrumAuch in Bonn wurde ein Kommunales Integrationszentrum eingerichtet, denn nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetzes NRW werden alle sogenannten Regionalen Arbeitsstellen (RAA) zur Förderung vo
n Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) ab dem 1.08.2013 in NRW schrittweise in Kommunale Integrationszentren umgewandelt.Zurzeit sind zwei Sozialpädagogische Fachkräfte, eine Landesbedienstete und eine Verwaltungskraft beschäftigt, jedoch wird das Team bald durch eine weitere abgeordnete Lehrkraft und einen Landesbediensteten verstärkt. Die Angestellten werden vom Schulministerium und vom Integrationsministerium entlohnt und die Finanzierung der Sach- und Raumkosten übernimmt die KommuneTermineDer nächste Arbeitskreis Schule tagt am 22.11.2013 um 16:00 Uhr im Alten Rathaus. Fraktion und Arbeitskreise tagen grundsätzlich öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen.Alle Termine der Fraktionssitzungen und der Arbeitskreise auf unserer Internet-Seite: www.gruene-bonn.deBei folgenden Arbeitskreisen besteht die Möglichkeit der Mitarbeit: Kinder + Jugend; Schule; Soziales; Stadtplanung; Umwelt + Verbraucherschutz; Wirtschaft; Denkmalschutz; Frauen; Kultur; Internationales + Wissenschaft; Sport; Migration + Integration; BürgerInnenbeteiligung + Lokale Agenda; Finanzen + Beteiligungen.Grüne im SchulausschussDorothee Paß-Weingartz, Vorsitzende des SchulausschussesAnja Lamodke, schulpolitische SprecherinStefan Rau, sachkundiger BürgerDoro Schmitz, StadtverordneteTimo Hauschild, stellvertretender sachkundiger BürgerMartin Michalke, stellvertretender sachkundiger BürgerTim Achtermeyer, stellvertretender sachkundiger BürgerAktuelles aus der GRÜNEN Ratsfraktion unter www.gruene-bonn.deHerausgegeben von: Grüne im Rat der Stadt Bonn, Rathausgasse 5-7, 53111 BonnTelefon: 0228 – 77 2073 Fax: 0228 – 77 2035 e-mail: gruene.ratsfraktion@bonn.de; Internet: www.gruene-bonn.deRedaktion: Petra Merz, Tel.: 0228 – 77 3814, Petra.Merz@Bonn.de

 

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