Nimptsch (SPD) und Esser (SPD) sind unbelehrbar

Der Rat der Stadt Bonn hat für den Ausbau der Stadtbahnhaltestellen eine Prioritätenliste beschlossen. Danach sollten zuerst die Haltestelle Stadthaus, dann Buschdorf usw. ausgebaut werden. Anfang Dezember stand der Wirtschaftsplan 2014 auf der Tagesordnung des SSB-Verwaltungsausschusses. Hierin waren nur Mittel für die Umgestaltung des Haltepunktes Ramersdorf vorgesehen mit dem Hinweis, dass dies dem Ratsbeschluss nicht entspreche. Die beiden SPD-Mitglieder Nimptsch und Esser stimmten dem Wirtschaftsplan trotzdem zu. Der Vertreter der Grünen, Rolf Beu, stimmte in diesem Teil dagegen. Bekannt ist, dass der Oberbürgermeister in Ramersdorf gerne den Fernbusbahnhof haben möchte.„Wieder einmal unterlaufen die beiden Verwaltungsausschussmitglieder OB Nimptsch (SPD) und Stadtverordneter Esser (SPD) hier bewusst einen Ratsbeschluss“, kritisiert Beu die Ratsmitglieder. „Diese Unbelehrbarkeit und Ignoranz kann der Rat nicht länger hinnehmen.“Der Sprecher der CDU-Fraktion im Planungs- und Verkehrsausschuss, Wilfried Reischl, ist hinsichtlich solchen Abstimmungsverhaltens sprachlos. „Es ist ein Unding, dass der Ausbau der wichtigen Haltestelle Stadthaus wieder und wieder verzögert wird. Wir müssen ernsthaft prüfen, welche Konsequenzen sich aus einem  solchem Fehlverhalten und offensichtlich böswilligem Unterlaufen von Ratsbeschlüssen gezogen werden.“

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld