Nimptschs Opernpläne:

Der OB beschädigt sein Amt und das Ansehen der Stadt – Die Entscheidung fällt der RatDie schwarzgrüne Koalition hat den erneuten Vorstoß von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in Sachen Bonner Oper in Form und Inhalt scharf kritisiert. Sie forderten den OB nachdrücklich auf, zukünftig seine `unausgegorenen Alleingänge aufzugeben´, mit den er zunehmenden Schaden am Amt des Bonner Oberbürgermeisters aber auch am Ansehen der Stadt anrichte.„Leider ist dieser Vorstoß, der in Form und Inhalt völlig unausgegoren ist, ja kein Einzelfall“, stellten der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus-Peter Gilles (Bild) und Doro Paß-Weingartz fest. „Wenn Jürgen Nimptsch nicht endlich die Reißleine zieht und sich neu aufstellt, riskiert er, dass bald niemand mehr die Stimme des Bonner OB ernst nimmt. Damit beschädigt er nicht nur sich selber, sondern das Ansehen von Amt und Stadt. Der Rat wird das nicht hinnehmen.“Inhaltlich sei sein Vorstoß ganz offensichtlich weder mit den Fachleuten in der Stadt, der Verwaltung noch in der Politik abgesprochen.„Der OB verlässt sich ganz offenbar allein auf seine persönliche Expertise – und scheint damit ziemlich verlassen“, so die Koalitionsvertreter. „Festzuhalten bleibt auch: Am Ende entscheidet der Rat, ganz gleich mit welchen Aufträge der OB seine Verwaltung beschäftigt.Der Rat wird seine Entscheidungen zur Zukunft der Bonner Kultur auf der Grundlage des Kulturkonzeptes, dass viele Bonner ExpertInnen gerade unter der Federführung des Kulturdezernenten erarbeiten, treffen und nicht entlang von Essays, die Jürgen Nimptsch verfasst. Darauf können sich die vielen Bonner und Bonnerinnen, die sich gerade an den Runden Tischen engagieren und nicht zuletzt der neue Kulturdezernent verlassen.“

 

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