Offenlage des Lärmaktionsplans bis 24. September 2010 verlängert

Im letzten Umweltausschuss hatte die schwarz-grüne Koalition die Verwaltung beauftragt, den sogenannten Lärmaktionsplan bis 24. September zu verlängern. Wie der Lärmaktionsplan zeigt, sehen sich in Deutschland über 60 % der Menschen durch laute Geräusche belästigt. Schwerpunktmäßig wird der Verkehrslärm betrachtet, der als Hauptursache für den Umgebungslärm gilt. In der Zeit der Offenlage haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen und Beschwerden abzugeben. Laut städtischen Berechnungen leben rund 18.000 Bonnerinnen und Bonner in „verlärmten“ Zonen.Da sich in Bonn bisher nur wenige Menschen an der Offenlage beteiligt haben, wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeit für Einwendungen zu verlängern.Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion Brigitta Poppe sowie der Umweltsprecher der CDU, Wolfgang Maiwaldt: „Bisher gab ca. 110 Anregungen aus den Stadtgebieten. Wir denken, dass viele Bürgerinnen und Bürger noch nicht genügend über diese Möglichkeit der Einmischung und der aktiven Mitwirkung informiert sind. Darum wurde die Verwaltung im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz gebeten, im Zeitraum zwischen Ende der NRW-Schulferien (27.8.) und dem 24.9. Fachreferenten bzw. Fachreferentinnen zu benennen, die für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Weiterhin wurde gebeten, eine niedrigschwellige dialogorientierte Internetplattform anzubieten, über die Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben an Sitzungen oder Veranstaltungen teilzunehmen und während der Büroöffnungszeiten städtische Ämter aufzusuchen, Vorschläge machen und Ideen äußern können. Über die Presse soll weiter über die Thematik informiert werden.

 

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