OGS: Betreuungsangebot bleibt erhalten

Mit ihrem Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage stellt die Koalition sicher, dass das Betreuungsangebot in der OGS erhalten bleibt. Es wird weiterhin eine Betreuung bis 16:30 Uhr geben und es werden auch sechs Wochen Ferienbetreuung angeboten. Für die Eltern wird es lediglich eine leichte Kostensteigerung geben, dazu werden nach Einkommen sozial gestaffelt drei Ferienwochen gegen Bezahlung angeboten und wer mehr als 73.627 Euro verdient zahlt künftig 20 Euro mehr für die OGS.

 

Dazu der sachkundige Bürger der Grünen Timo Hauschild:“ Uns war es wichtig, dass OGS für alle erschwinglich bleibt und dass diejenigen, die wenig verdienen auch wenig zahlen. Uns war auch wichtig, dass die Träger jetzt schon mehr Geld erhalten und sie sich auch mit dem Vorschlag der Verwaltung einverstanden erklärt hatten.“

 

Auch der Übergang von Schule zur OGS soll verlässlich geregelt werden, die Verzahnung erhalten bleiben.

 

Für die Koalition ein Kraftakt, die Rücknahme der Kürzung der Verwaltung von 110 Euro pro Kind pro Jahr. Bei 7.250 Plätzen sind dies – ohne die Dynamisierung der Zuschüsse fast 800.000 Euro jährlich. Künftig sollen die Beiträge jährlich erhöht werden, damit die Träger ihre Kostensteigerungen auffangen können.

 

Beschlossen wurde diese Übergangsregelung für ein Jahr, wie das Konzept der Bonner OGS für die nächsten Jahre aussehen wird, sollen Träger mit Verwaltung und Politik bis Ende des Jahres verhandeln.

 

Dazu Hauschild: „Für das kommende Jahr besteht jetzt für alle Beteiligten – die Eltern, die Kinder und die Träger Planungssicherheit und Bonn bietet eine OGS in hoher Qualität mit guten Betreuungszeiten.“

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld