Personalkosten:

nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TvÖD), der in 2008 und 2009 eine Steigerung von bis zu 6% plus Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 275 Euro mit sich bringt. Während die Pauschalen der Stadt zu den Jugendeinrichtungen seit Jahren gleich bleiben, bis auf wenige Erhöhungen für Aushilfskräfte, sind insbesondere in diesem und im nächsten Jahr die festen Personalkosten der Freien Träger um etliche Euro gestiegen.Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Wie die freien Träger diese Tariferhöhungen ohne Qualitätsverlust in der Arbeit auffangen, ist uns ein Rätsel. Deshalb hatte der Ausschuss bereits im November letzten Jahres die Verwaltung beauftragt, mit den Trägern in Strategie-Gespräche zu treten. Bis jetzt haben wir von keinem Ergebnis gehört.?Die Grünen sind der Auffassung, dass bei steigenden Kinderzahlen die Offene Jugendarbeit nicht zu kurz kommen darf. Paß-Weingartz:? Die Arbeit der Offenen Türen ist ein wichtiges und vor allem niederschwelliges Angebot für Bonner Jugendliche. Besonders für die Integrationsarbeit sind die Offenen Türen bedeutend. Die Stadt darf die Träger der Jugendeinrichtungen nicht im Regen stehen lassen. Deshalb soll die Verwaltung Auskunft darüber geben, wie die Freien Träger die Tariferhöhungen ohne Einschränkungen in der Jugendarbeit auffangen. ?

 

Der Antrag der Grünen:

 

Inhalt des AntragesDie Verwaltung wird beauftragt, über den Stand der Dinge ?Strategie-Gespräche mit den Trägern der Offenen Türen über deren Zukunft? zu berichten.

 

Begründung:Im Rahmen der Diskussion um die Förderung der Offenen Jugendarbeit (DS.Nr. 0711880EB7) wurde die Verwaltung beauftragt: 3.Die Verwaltung beauftragt, mit den Trägern der Offenen Türen in ein Strategie-Gespräch über deren Zukunft zu treten. Da die Tariferhöhungen durch die neue Tarifordnung des öffentlichen Dienstes in diesem und im folgenden Jahr Erhöhungen vorsehen, stellt sich die Frage, wie die freien Träger diese Mehrbelastung ohne Qualitätsverlust stemmen.

 

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