Personalnot in Kitas

Dorothee Paß-Weingartz und Dr. Verena Lautz:“ Dieses Problem muss auf allen Ebenen angegangen werden. Deshalb bitten wir den Oberbürgermeister, dieses Thema auf die Tagesordnung des Städtetages NRW zu setzen.“Es nütze nichts, wenn die Kommunen viel Geld in den notwendigen Ausbau der Kinderbetreuung stecken, gleichzeitig aber ein akuter Fachkräftemangel in diesem Bereich droht. Die Ursachen seien vielfältig –schlechte Bezahlung der Fachkräfte, dafür zusätzliche Aufgabengebiete, Lehrermangel in der Erzieherausbildung, dadurch könnten keine zusätzlichen Klassen für Interessierte angeboten werden und nicht zuletzt der Ausbau der Kinderbetreuung im U3-Bereich sowie der erhöhte Personalbedarf durch die OGS.Paß-Weingartz und Dr. Lautz:“ Das Problem der Bezahlung und der Ausbildung lässt sich auf lokaler Ebene auch nicht lösen, allerdings haben die Kommunen durch den kommenden Rechtsanspruch für Kinder unter 3 Jahren die Folgen der Personalnot zu tragen. Deshalb bitten wir den Oberbürgermeister, das Thema Erzieherausbildung, Qualifizierung und auch die Ausbildungsnotlage im Gemeinde- und Städtebund auf die Tagesordnung zu setzten, denn Bonn steht mit dieser Problematik nicht alleine da.“Zur Lösung des Problems müssten alle Beteiligten, also auch Land und Bund tätig werden, damit der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung erfüllt werden kann. Es reiche nicht, die Gebäude und die Personal- sowie Betriebskosten seitens der Kommune bereit zu stellen um dann die notwendigen Stellen nicht besetzen zu können.Paß-Weingartz und Dr. Lautz:“ Wir erweitern und bauen in Bonn zurzeit in vielen Stadtteilen Betreuungseinrichtungen Wir haben im Rat hat einen Versorgungsgrad von 50% bis 2018 im U3-Bereich beschlossen. Wenn nicht unverzüglich auf allen Ebenen begonnen wird, dieser Personalnot entgegen zu treten, sehen wir die Gefahr, dass die Betreuung nicht an der Umsetzung durch die Kommunen scheitert, sondern am mangelnden pädagogischen Fachpersonal.“

 

Anlage: Schreiben an den OB

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!Die Personalnot in Kindertageseinrichtungen wurde in den letzten Tagen und Wochen immer wieder in der Presse thematisiert. Die Ursachen sind vielfältig –schlechte Bezahlung der Fachkräfte, dafür zusätzliche Aufgabengebiete, Lehrermangel in der Erzieherausbildung, dadurch können keine zusätzlichen Klassen für Interessierte angeboten werden und nicht zuletzt der Ausbau der Kinderbetreuung im U3-Bereich sowie der erhöhte Personalbedarf durch die OGS.Das Problem der Bezahlung und der Ausbildung lässt sich auf lokaler Ebene auch nicht lösen, allerdings haben die Kommunen durch den kommenden Rechtsanspruch für Kinder unter 3 Jahren die Folgen der Personalnot zu tragen.Deshalb möchten wir Sie bitten, das Thema Erzieherausbildung, Qualifizierung und auch die Ausbildungsnotlage im Städtetag NRW auf die Tagesordnung zu setzten, denn Bonn steht mit dieser Problematik nicht alleine da. Hier müssen alle Beteiligten, also auch Land und Bund tätig werden, damit der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung erfüllt werden kann.Es reicht nicht, die Gebäude und die Personal- sowie Betriebskosten seitens der Kommune bereit zu stellen um dann die notwendigen Stellen nicht besetzen zu können.Gerade in Bonn werden zurzeit in vielen Stadtteilen bestehende Betreuungseinrichtungen erweitert bzw. neu gebaut. Der Rat hat einen Versorgungsgrad von 50% bis 2018 im U3-Bereich beschlossen. Damit wird noch weitaus mehr Personal notwendig.Wenn nicht unverzüglich auf allen Ebenen begonnen wird, dieser Personalnot entgegen zu treten, sehen wir die Gefahr, dass die Betreuung nicht an der Umsetzung durch die Kommunen scheitert, sondern am mangelndem pädagogischen Fachpersonal.Mit freundlichen GrüßenDorothee Paß-Weingartz                    Dr. Verena LautzFraktionssprecherin Grüne Ratsfraktion    Familienpolitische Sprecherin CDU Fraktion

 

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