Planungen für eine Radstation am Bahnhof Bad Godesberg

Nachdem der Stadtrat im Haushaltsbeschluss 2015/2016 die von der Stadtratskoalition aus CDU, GRÜNEN und FDP beantragten Mittel zur Errichtung einer Radstation am Bahnhof Bad Godesberg beschlossen hat, hat die Ratskoalition nun für die Sitzungen der Bezirksvertretung Bad Godesberg und des Planungs- und Verkehrsausschusses beantragt, mit den Planungen umgehend zu beginnen. Die Verkehrspolitiker der Stadtratskoalition Rolf Beu (Ausschussvorsitzender, GRÜNE), Henriette Reinsberg und Bert Moll (beide CDU) sowie Frank Thomas (verkehrspolitischer Sprecher, FDP) teilen dazu mit:„Sowohl das Konzept für den ruhenden Radverkehr in Bad Godesberg (siehe: Link zum Konzept ) als auch das neue Bike & Ride – Konzept weisen den Bedarf einer Radstation im Umfeld des Bahnhofs Bad Godesberg im Bereich des Ria-Maternus-Platzes aus. Ursprünglich hatten wir in unserem Haushaltsantrag für 2016 die Einrichtung einer Radstation am Gleis 1 des Bonner Hauptbahnhofs, für 2017 die Einrichtung einer Radstation am Bahnhof Bad Godesberg und für 2018 die Einrichtung einer Radstation am Bahnhof Bonn-Beuel vorgesehen (siehe auch Haushaltsantrag und -beschluss). Da sich die Sanierung des Bonner Hauptbahnhofs inklusive Einrichtung des Hauses der Sicherheit laut aktuellen Informationen der Deutschen Bahn AG noch weiter hinziehen wird, werden sich auch der Ankauf der für die Bautätigkeit benötigten Fläche an Gleis 1 durch die Stadt Bonn und die dort geplante Radstation noch verzögern. Aus diesen Gründen wollen wir stattdessen nun die Planungen für die Radstation in Bad Godesberg forcieren, um diese dann möglichst bereits 2016 zusammen mit der Sanierung des Ria-Maternus-Platzes realisieren zu können.“ Die Vorsitzenden der Bezirksfraktionen von CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bad Godesberg, Andreas Falkowski (GRÜNE) und Philipp Lerch (CDU) ergänzen hierzu:„Die von der DB AG verursachte Verzögerung am Bonner Hauptbahnhof ist zwar bedauerlich, bietet Bad Godesberg aber gleichwohl eine großartige Gelegenheit: Wir können unmittelbar nach der Sanierung des Bad Godesberger Bahnhofs, welche laut DB AG im Herbst 2016, spätestens Ende 2016 abgeschlossen sein wird, nicht nur mit der Sanierung des Ria-Maternus-Platzes, sondern auch mit der Einrichtung einer Radstation beginnen! Unser Bahnhof und sein Vorplatz, das Tor zum Bad Godesberger Zentrum, werden damit noch zügiger umgebaut, aufgewertet und für alle Nutzerinnen und Nutzer schon sehr bald spürbar attraktiver.“Mit Blick auf die nun anstehenden Planungen und das weitere Procedere führen Philipp Lerch und Andreas Falkowski wie folgt weiter aus: „Wie die Stadtverwaltung uns auf unseren Antrag hin in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg bestätigt hat, steht der Sanierung des Ria-Maternus-Platzes im direkten Anschluss an die Bahnhofssanierung aktuell nichts im Wege. Auch wurde uns zugesagt, dass die Verwaltung umgehend alle notwendigen Planungen vornehmen wird, um den anvisierten Zeitplan in jedem Fall einhalten zu können. Die nach Auskunft der Stadtverwaltung einzige Grundvoraussetzung für den Baubeginn der städtischen Arbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz sei, dass die DB AG den Platz nicht mehr für ihre Bautätigkeiten am Bahnhof benötigt. Mit unserem Antrag wollen wir nun die Planungen zur Einrichtung einer Radstation am Bahnhof Bad Godesberg starten, dem großen Bedarf entgegen kommen und die zeitnahe Einrichtung vorbereiten. Dazu gehört aus unserer Sicht auch, dass die Verwaltung schon vorab Gespräche mit möglichen Betreibern führt. Hier können wir uns sowohl die mit der Bonner Radstation auf diesem Gebiet bereits sehr erfahrene Caritas als auch lokale Fahrradfachgeschäfte zur Erweiterung ihrer Geschäftsfelder und zur Stärkung des örtlichen Mittelstandes vorstellen. Je nach Verlauf dieser Gespräche und der Planungen ist auch noch offen, ob hier eine voll- oder aber teilautomatisierte Radstation sinnvoll ist. In Ergänzung zu den im Rahmen der Sanierung des Ria-Maternus-Platzes geplanten neuen Fahrradabstellanlagen wird die  neue Radstation dafür sorgen, dass der Verkehrsumweltverbund aus klimaschonendem Radverkehr und Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) weiter gestärkt und eine Kombination umweltschonender Verkehrsmittel noch attraktiver wird. Es kann für die zukünftige Verkehrsbelastung in Bonn, speziell in Bad Godesberg, nur sinnvoll sein, Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu optimieren und zu attraktivieren.“ Link zum Antrag: www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/15/1511906.pdf                                    

 

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