Platz "Am Johanneskreuz"

Mit einiger Sorge hat die Ratskoalition die Situation rund um den Platz am Johanneskreuz zur Kenntnis genommen, wo sich derzeit Suchtkranke aufhalten und Anwohner die Situation kritisieren.CDU und Grüne weisen in diesem Zusammenhang auf das Angebot des VfG in der Quantiusstraße und der Sozialstation der Caritas am Alten Friedhof hin. Denn dort gibt es seit längerer Zeit strukturierte Betreuungsangebote, so dass Suchtkranke durchaus die Möglichkeit haben, zu verschiedenen Tageszeiten und an verschiedenen Orten durch ein ansprechendes Angebot betreut zu werden.Die sozialpolitischen Sprecher von CDU, Ingeborg Cziudaj (Bild) und Grünen, Dr. Detmar Jobst:„Die Situation vor Ort nehmen wir ernst. Es muss überlegt werden, wie viele Alkoholkonsumenten den Anwohnern dieser städtischen Freifläche zumutbar sind. Allerdings gibt es nur eingeschränkte Handlungsoptionen. Die Sozialarbeiter sollten die Suchtkranken intensiver ansprechen und um vermehrte Rücksichtnahme auf die Anwohner und Passanten bitten.Durch das Betreuungsangebot des VfG und der Caritas bieten sich Möglichkeiten für die Abhängigkeitskranken, ihre Tage anders zu strukturieren und den Brennpunkt Johanneskreuz zu verlassen.Wichtig ist es, dass alle Betroffenen (Anwohner, Suchtkranke, Stadtverwaltung, Polizei und Sozialdienste) handlungsorientiert miteinander kommunizieren, um die vorhandene Situation vor Ort zu entschärfen.“

 

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