Privatisierung LEG-Wohnungen: Stadt soll Alternativen prüfen!

?Wir wollen erreichen, dass die Stadt das Ausmaß einer solchen Privatisierung für die Stadt darstellt;? sagte die GRÜNE Sozialpolitikerin Karin Robinet. ?Und wir wollen, dass Alternativen zu einer Wohnungsmarktentwicklung, die allein von der Rendite bestimmt werden, geprüft und realisiert werden!?

 

In der eingebrachten Großen Anfrage, wollen die GRÜNEN zunächst klären, wie viele Wohnungen in Bonn sind von den Privatisierungsplänen der LEG betroffen wären und wo sich diese Wohnungen befinden.

 

Dann geht es um Alternativen zu den bisherigen Planungen der Landesregierung.Dazu verweisen die GRÜNEN auf die GLS-Bank in Bochum, die eine von Wirtschaftsprüfer positiv beurteilte Alternative zum geplanten Verkauf an eine Investorengruppe entwickelt hat.Die wesentlichen Merkmale des bürgerschaftlichen Genossenschaftsmodells sind:? professionelle Wohnraumbewirtschaftung, die dem Wohnen dient? Soziale und ökologische Zielsetzungen? Förderung von Selbstverwaltungsprojekte der Mieter? Genossenschaftliche Beteiligung der Mieter an ?ihren? Wohnungen.

 

?Kapital soll dem Wohnen dienen, nicht das Wohnen dem Kapital?, sagte Frau Robinet. ?Dem Modell wurde von Wirtschaftsprüfern eine hinreichende Wirtschaftlichkeit attestiert. Es ist damit gleichzeitig eine Alternative die Verschuldung abzubauen!?

 

Gerade in Bonn sei es. dringend erforderlich darüber nachzudenken, wie der Wohnungsbedarf jener Bevölkerungsgruppen gedeckt werden können, die auf preiswerte Mietwohnungen angewiesen sind. Frau Robinet: ?Deshalb sollten alle Alternativen zu einer renditegetriebenen Wohnungsmarktentwicklung geprüft werden, denn Bieterverfahren, in denen der Investor mit dem höchsten Kaufpreisangebot den Zuschlag bekommt führen dazu, dass weitere wohnungspolitische Zielsetzungen einer Kommune unter den Tisch fallen.?

 

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