Qualität von Fahrradabstellanlagen sichern

In den Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalsschutz (öffentliche Sitzung am 19.10.) haben Grüne und CDU einen gemeinsamen Antrag für eine Satzung zur Gestaltung von Fahrradabstellplätzen eingebracht. Dazu erklären die Ausschuss-Mitglieder Andreas Falkowski (Grüne) und Wilfried Reischl (CDU):

 

Eine solche Satzung soll die Gestaltung, Größe und Anzahl von Abstellplätzen für Fahrräder in der Stadt Bonn zukünftig klar regeln.In §51 der Landesbauordnung ist zwar vorgeschrieben, dass im Rahmen von Bauvorhaben genügend Stellplätze für PKWs und Fahrräder vorhanden sein sollen, aber es werden keine genauen Vorgaben gemacht. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in NRW (AGFS), in der Bonn ja auch Mitglied ist, hat hierzu allerdings bereits genauere Angaben für die notwendige Anzahl von Stellplätzen empfohlen und einige Städte in NRW sind dieser Empfehlung in Form einer Fahrradabstellplatzsatzung auch bereits gefolgt.Eine solche Satzung hat den Vorteil, dass alle Bauherren, egal ob Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen, Firmen etc., genau wissen, wie viele Fahrradabstellplätze Mindestanforderung sind und wie diese in Gestaltung und Größe beschaffen sein müssen.Um das Ziel Fahrradhauptstadt 2020 zu erreichen, reicht es nicht aus, nur öffentliche Fahrradabstellanlagen in der Stadt Bonn auszubauen. Auch die Fahrradabstellanlagen an Einkaufsmärkten, Bürogebäuden, Schulen, Bibliotheken, etc. müssen ausreichende Kapazitäten in einer guten Qualität bieten.

 

Zur weiteren Erläuterung 2 Beispiele:

 

Stadt Hilden

 

Vorschlag der AGFS

 

 

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