Radschnellweg in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis scheitert beim Landeswettbewerb

Zum heute von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek verkündeten Ergebnis des Landeswettbewerbs Radschnellwege teilen Wilfried Reischl, verkehrspolitischer Obmann (CDU), und Rolf Beu, verkehrspolitischer Sprecher (GRÜNE Bonn) und Landtagsabgeordneter mit:„Wir sind sehr enttäuscht, dass Bonn leider nicht zu den 5 Gewinnern dieses landesweiten Wettbewerbs gehört und sich unser guter Wettbewerbsbeitrag nicht gegen die landesweite Konkurrenz durchsetzen konnte.“Aus den insgesamt acht Projektskizzen für Radschnellwege, die Kommunen aus NRW im Juli beim NRW-Verkehrsministerium für einen Planungswettbewerb eingereicht hatten, hat die Jury die fünf besten Vorschläge ausgewählt. Die Stadt Bonn hatte zusammen mit dem Rhein-Sieg-Kreis und den Kommunen Bornheim, Alfter und Siegburg einen Radschnellweg zwischen  Bornheim, Alfter, Bonn, Troisdorf und Siegburg eingereicht. Diese gemeinsame Bewerbung wurde von der Jury leider nicht als einer der Gewinner ausgewählt, die weiteren Planungen werden nun nicht durch das Land NRW finanziert.Reischl und Beu: „Nachdem kurzfristig vor dem Abgabetermin der Wettbewerbsunterlagen im Juli die Stadt Sankt Augustin die fest eingeplante Teilnahme abgelehnt hatte, sahen wir unseren Wettbewerbsbeitrag bereits sehr geschwächt. Auch wenn der Verkehrsminister keine Gründe nannte, warum Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis nicht zu den Gewinnern zählt, wird sicher auch diese Sankt Augustiner Ablehnung mit ein Grund gewesen sein. Denn immerhin handelt es sich bei Sankt Augustin um den ursprünglich geplanten Schnitt- und Mittelpunkt der Radschnellwege in unserer Region. Dieses Wettbewerbsergebnis ist traurig für die Radverkehrsförderung in unserer Region. Wir werden nun stattdessen unsere volle Konzentration auf die anderen Radverkehrsprojekte in Bonn legen und bitten die Stadtverwaltung dies auch zu tun.“

 

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