Räume für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Die Koalition hat die Verwaltung beauftragt, Räumlichkeiten für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen, so den ehemaligen Kirchenpavillon in der Budapesterstraße 7. einen Raum in der ehemaligen VHS

 

Es gibt in Bonn erkennbar eine sehr große und vielfältige Bereitschaft, den in der Bonner Innenstadt untergebrachten Flüchtlingen bei ihren ersten Schritten in unserem Land und bei der Integration in unsere Gesellschaft ehrenamtlich zu helfen. Mit ortsnahen Räumlichkeiten könnte diese  ehrenamtliche Arbeit unterstützt werden.

 

Der Kirchenpavillon wäre mit kleinem Büro, Gemeinschaftsraum und Teeküche, hervorragend geeignet für verschiedene Veranstaltungen für und mit Flüchtlingen, die im innerstädtischen Bereich u.a. in der Pestalozzischule untergebracht sein werden. Auch für Kinder und Jugendliche wäre der Ort – angesichts des benachbarten Spielplatzes und der unmittelbaren räumlichen Nähe zur Pestalozzischule – geeignet.

 

Ähnliches gilt für das sog. Gartenhaus auf dem ehemaligen VHS-Gelände.

 

Die Häuser Budapesterstraße 17-19 stehen leer. Auch hier würde es sich anbieten diese Räumlichkeiten für die Arbeit mit Flüchtlingen zu nutzen, sofern sie nicht als Wohnraum ertüchtigt werden können. Dies gilt insbesondere für die Erdgeschossräume, (u.a. die früheren Räumlichkeiten des Vereins alleinerziehender Mütter und Väter (VaMV), die bereits auf die Nutzung mit Kindern ausgerichtet waren).

 

Insgesamt wurde der Antrag zusammen mit dem Jugendfreizeitstättenbedarfsplan vertagt, die Verwaltung wies in ihrer Stellungnahme aber darauf hin, dass der ehemalige Partyraum Erzbergufer 15 zunächst vorrangig für pädagogische Freizeitangebote von Kindern und Jugendlichen vorgesehen is.

 

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