Rat verabschiedet Teilhabeplan ‚Bonn inklusiv’

Mehrfach fielen die Begriffe Meilenstein und historisch in der Debatte zur Verabschiedung des Behindertenpolitischen Teilhabeplans „Bonn inklusiv“ in der September-Sitzung des Rates. Vertreterinnen aller Parteien begrüßten den in über zweijähriger Arbeit entstanden Aktionsplan zum gleichberechtigten Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in unserer Stadt. Es geht dabei um einen Wandel der ganzen Gesellschaft, der ermöglichen soll, dass alle Menschen ihren Platz darin auch wahrnehmen können. Dass es dabei nicht nur um Bordsteine, sondern auch um Schranken in den Köpfen geht, wurde in vielen Diskussionen und Veranstaltungen der federführenden Lenkungsgruppe deutlich. Die Lenkungsgruppe, die aus Vertreterinnen der Behindertenorganisationen, der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung besteht, hat den Text nicht im Stillen, sondern im Dialog mit vielen Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Die Umsetzung wird weiter von der Lenkungsgruppe koordiniert. Bonn ist damit eine der ersten Städte in Deutschland, die einen solchen Plan verabschiedet hat. In dem breiten Beteiligungsprozess waren der inzwischen verstorbene Vorsitzende der Behindertengemeinschaft, Christian Joachimi und der frühere Stadtverordnete Florian Beger wichtige Impulsgeber. Jetzt kommt es bei der Umsetzung darauf an, den Worten auch Taten folgen zu lassen, besonders wenn es darum geht finanzielle Mittel zu mobilisieren.                                                    

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld