Ratskoalition will zeitliche und finanzielle Doppelbelastung bei der Sanierung des Tausendfüßlers ausschließen

Beim Vortrag vom Landesbetrieb Straßen.NRW in der letzten Sitzung des Planungsausschusses wurde deutlich, dass es anscheinend eine Möglichkeit gibt, die notwendige Sanierung des Tausendfüßlers in einer Gesamtmaßnahme zusammen zu fassen. Bisher plant der Landesbetrieb eine provisorische Sanierung im Jahr 2013 und einen kompletten Neubau bis spätestens im Jahr 2023 vorzunehmen. Um den Bundeshaushalt nicht doppelt zu belasten, und vor allem auch um die Bonner Verkehrssituation in den kommenden Jahren nicht auch doppelt zu belasten, hat man sich geeinigt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, mit den zuständigen Stellen im Landesbetrieb und im Bundesverkehrsministerium eine Konzentration dieser Sanierungsmaßnahmen zu prüfen und voranzutreiben. Rolf Beu (verkehrspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): „Statt im nächsten Jahr mehrere Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt in die provisorische Sanierung der A565 im Bereich des Tausendfüßlers zu stecken, sollte lieber alle Planungsarbeit dahingehend konzentriert werden, diese provisorischen Arbeiten zu vermeiden, da wir in den nächsten Jahren durch die verschiedenen Sanierungs- und Baumaßnahmen eine sehr angespannte Verkehrssituation haben. Ganz Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis würden davon profitieren, wenn wir von einer provisorischen Sanierungsmaßnahme des Tausendfüßlers verschont bleiben würden. Wir setzen darauf, dass die Stadtverwaltung zusammen mit dem Landesbetrieb und dem Bundesverkehrsministerium kreativ und mutig geeignete Lösungen finden werden.Parallel sollte zeitnah der sowieso spätestens in 10 Jahren notwendigen Neubau vorangetrieben werden. Vorteilhaft an dem Neubau wäre insbesondere, dass die A565 hierdurch endlich einen vernünftigen Lärmschutz bekommen kann und auch die Verkehrssicherheit mithilfe von neuen durchgängigen Standspuren endlich verbessert werden kann. Hier gilt: je schneller desto besser.“  

 

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