RB23: Abfahrtszeiten müssen in Bonn auch in den Abendstunden auf die restlichen Verkehre ausgerichtet sein

Hierzu erklären die verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion Wilfried Reischl und der Bonner GRÜNEN, Rolf Beu: „Wir werden die Bonner Stadtverwaltung beauftragen, mit der Deutschen Bahn AG und mit dem Nahverkehr Rheinland (NVR) Gespräche zu führen, um die Anschluss-Situation der Regionalbahn RB 23 (S 23) am Hauptbahnhof Bonn in den Abendstunden nachhaltig zu verbessern.In den Abendstunden ist der Übergang zwischen fast allen Bahn- und Bus-Linien und der Regionalbahn RB 23, der zukünftigen S 23, am Bonner Hauptbahnhof – freundlich formuliert – verbesserungsbedürftig. Viele Reisende hetzen zum Gleis 5, um dann von der RB 23 in Richtung Euskirchen nur noch die verschwindende Anzeige zu sehen. Um 20:28 Uhr klappt der Umstieg noch problemlos, aber danach klappt es um 21:28, 22.28, 23:28 und um 00:28 Uhr leider nicht mehr.Oftmals stellt sich die Situation wie folgt dar:•    Der IC aus Richtung Köln, Ankunft 22.12 Uhr oder 23.12 Uhr, kommt meist leicht verspätet am Hauptbahnhof Bonn an.•    Die Stadtbahnlinie 66 aus Königswinter kommt fahrplanmäßig um 17 Minuten nach der vol-len Stunde am U-Hauptbahnhof an.•    Die Stadtbahnlinie 66 aus Siegburg kommt zur Minute 15 am Bonner U-Hauptbahnhof an.•    Die Mittelrheinbahn aus Köln kommt zur Minute 25 in Bonn Hbf an.Doch pünktlich um 21:16 Uhr, 22:16 Uhr und 23:16 Uhr verlässt die RB 23 (zukünftig: S 23) auf Gleis 5 den Hauptbahnhof Bonn in Richtung Euskirchen. Der einzige Zug, der fast immer pünktlich ist, fährt allen davon. Erst bei den Fahrten nach Mitternacht wird bereits aktuell Rücksicht auf die Anschluss-Fahrgäste genommen. Die Fahrtzeiten der RB 23 (S 23) müssen sich nachfragegerecht vorrangig auf den Hauptknotenpunkt Bonn ausrichten. Dies gilt zumindest für die Abendzeiten, wo die Linie nur einmal pro Stunde verkehrt.“

 

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