Rechtsanspruch: Stadt gesteht Notstand bei Kindergartenplätzen ein

Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Das Problem Kindergartennotstand, bis vor kurzem noch von der Verwaltung dementiert, ist hausgemacht. Bereits in der Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung wurde für die Jahre 2008, 2009 und 2010 ein Fehlbedarf prognostiziert ? und die Kinder, die heute einen Kita-Platz brauchen, waren in 2006 bereits geboren. Und bei diesen Zahlen ging man davon aus, dass ca. 1.000 Kinder in Bonn, die über drei Jahre alt sind, keinen Kita-Platz beanspruchen.?Die Grünen stellten deshalb die Forderung auf, dass zum nächsten Rat die Wartelisten und Belegungen aller Bonner Kitas vorgelegt werden. Denn im Bürgerausschuss wurde auch klar, dass viel mehr als die 19 Kinder der Elterninitiative über die Kindergartenhotline der Stadt noch einen Platz suchen.Paß-Weingartz:? Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie hat mehrheitlich beschlossen, dass die notwendigen Plätze nicht durch weitere Überbelegungen geschaffen werden. Darauf bestehen wir auch. Wir wissen, dass die meisten städtischen Einrichtungen jetzt schon überbelegt sind, dass es immer noch Notgruppen in den Turnräumen gibt ? Platz der den Kindern zum Toben fehlt.?Weiterhin ist nach Auffassung der Grünen die Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung überfällig, auch die Bedarfserhebung, welche Eltern welche Plätze für ihre Kinder benötigen, steht noch aus.Paß-Weingartz:? Wenn Eltern Probleme bei der Kindergartenplatzsuche haben, so können sie sich bei den Grünen melden ? unsere Unterstützung ist ihnen gewiss. Allen Eltern von 3-jährigen sollte klar sein, dass sie einen rechtlichen Anspruch auf einen Kita-Platz haben.?Gruene.ratsfraktion(at)bonn.de; Tel.: 0228 ? 77 2073

 

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