Region muss sich gemeinsam gegen weiteren Arbeitsplatzverlust Richtung Berlin stemmen!

Die Bonner Grünen sehen die bekannt gewordenen Pläne des Bundesfinanzministeriums (BMF), wonach die letzte vollständig in Bonn verbliebene Abteilung III des Ministeriums zu einem großen Teil nach Berlin verlagert werden und aus den in Bonn verbleibenden Referaten sowie der Zollverwaltung eine Generalzolldirektion geschaffen werden soll, mit großer Sorge.„Wir würden erwarten, dass zunächst das Gespräch mit den Betroffenen und der Spitzen aus Stadt, Kreis und Land gesucht wird, um gemeinsam zu beraten, bevor solche Entscheidungen getroffen werden“, erklärte Fraktionssprecherin Brigitta Poppe.Die GRÜNEN forderten nun umfassende Informationen vom BMF, inwieweit deren Aussagen wonachmittel- und langfristig deutlich mehr Arbeitsplätze bei dieser neuen obersten Bundesbehörde in Bonn angesiedelt werden als durch den Teilumzug der Abteilung III wegfallen, tatsächlich belastbar darstellbar seien.Oberbürgermeister und Landrat forderten sie auf, anschließend gemeinsame Konsultationen innerhalb der Region zu organisieren. „Es bleibt unverzichtbar, dass die Region in dieser Frage weiter eng zusammensteht und sich gegen einen weiteren Verlust von Arbeitsplätzen des Bundes in Bonn stemmt, der eine klare Verletzung des Berlin/Bonn Gesetz darstellt. Darüber hinaus müssen wir gemeinsam darauf achten, dass über die Salamitaktik der Bundesregierung die Perspektive der Bundesstadt Bonn als   ein Ort mit bundespolitscher Bedeutung nicht grundsätzlich verloren geht, “ sagte Frau Poppe.

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld