Revision des Kinderbildungsgesetzes: Bessere finanzielle Förderung der Bonner Kitas

Der Landtag NRW hat die Revision des Kinderbildungsgesetzes verabschiedet, rund 100 Mio. Euro sollen zusätzlich für eine bessere Qualität in den Kitas bereitgestellt werden. Dazu die Fraktionssprecherin der GRÜNEN, Doro Paß-Weingartz:“ Künftig soll jede Kita eine Verfügungspauschale erhalten, damit die Einrichtung personell verstärkt werden kann. Die Träger können selbst entscheiden, ob das Geld für personelle Unterstützung  im hauswirtschaftlichen Bereich oder für z.B. Vertretungspauschalen genutzt wird. Außerdem erhalten Kitas in Stadtteilen mit einem hohen Anteil bildungsbenachteiligter Familien Geld für zusätzliches Personal. Auch die Sprachförderung soll verändert werden. Künftig soll jedes Kind von Anfang an alltagsintegriert und stärkenorientiert sprachlich gefördert werden. Die Fachkräfte können sich dafür zusätzlich qualifizieren. Damit gehört der umstrittene Delfin 4-Sprachtest ab nächstem Jahr der Geschichte an. Das Gesetz legt auch fest, dass die Stadt den Eltern innerhalb von sechs Monaten ein Angebot für einen Betreuungsplatz machen muss, damit wird die bisherige Bonner Linie gefestigt. Damit soll sowohl für die Eltern als auch für die Kommunen Planungssicherheit geboten werden. Außerdem haben sich die kommunalen IT-Dienstleister in ihrem Dachverband auf ein einheitliches elektronisches Anmeldesystem verständigt, dass die Jugendämter künftig einsetzen können. Mit dem Bonner KIGAN-System waren Anmeldungen bisher nicht möglich.Alles in allem ein Fortschritt in Richtung Qualitätssicherung auch für die freien Träger von Kitas“.

 

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