Rhein-Sieg-CDU und FDP versuchen verkehrspolitische Leichen zu reanimieren

Zum Mehrheitsbeschluss des Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises, die Siebengebirgsanbindung/Ennertaufstieg und den Venusbergtunnel auf Bonner Stadtgebiet für den neuen Bundesverkehrswegeplan zu melden und nicht den von der Stadt Bonn favorisierten Ausbau der bestehenden A 565, äußert sich der Bonner GRÜNE-Landtagsabgeordnete Rolf Beu:“Mit ihrem Beschluss versuchen CDU und FDP verkehrspolitische Leichen zu reanimieren. Dabei wissen auch sie: Tote können nicht wiederbelebt werden – weder an Halloween, noch am 1. April.Der Beschluss ist aber nicht nur nicht zielführend, sondern er schadet auch den Interessen der Region. Wenn Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis unterschiedliche Ziele verfolgen, dann muss befürchtet werden, dass die Region am Ende (in Anbetracht der finanziellen Lage aller öffentlichen Haushalte) ganz mit leeren Händen dastehen wird.Die mangelnde Kompromissfähigkeit der Mehrheit des Kreises und deren fehlende Einsicht, dass man Verkehrsprojekte auf der Fläche anderer Gebietskörperschaften nicht gegen deren Willen und dem der betroffenen Bürgerinnen und Bürger durchsetzen kann, ist deshalb mehr als ärgerlich und zu bedauern.Um die Gefahr zu begegnen, dass die Region Bonn/Rhein-Sieg völlig übergangen wird, wäre es sinnvoll, wenn Düsseldorf nur vernünftige und prinzipiell durchsetzungsfähige Projekte gen Berlin melden würde.’Wünsch-Dir-was-Projekte‘ ohne ernsthafte Realisierungsoption binden darüber hinaus überflüssige Planungskapazitäten, die an anderer Stelle fehlen.“Rolf Beu, Tel. 0170 47 34 593

 

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