Rheinaue unter Denkmalschutz – Nur Gewinner

Die Bezirksregierung Köln hat als zuständige NRW-Fachbehörde entschieden, die Bonner Rheinaue unter Denkmalschutz zu stellen.

Dazu Rolf Beu (GRÜNE), Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz der Stadt Bonn:

„Die Bonner Rheinaue wurde in den 1970er Jahren in der geographischen Mitte Bonns erstellt. Damit sollte ein rein bauliches Zusammenwachsen von Bonn und Bad Godesberg, unmittelbar südlich angrenzend an das Regierungsviertel, verhindert werden. Auch heute noch ist die Rheinaue einer der größten und bedeutendsten Landschaftsparks Deutschlands.

Um den Park, in dem auch die Bundesgartenschau 1979 stattfand, in seiner Landschaftsgestaltung inklusive der Hochbauten (Rheinauen-Restaurant u. a.) auch zukünftig zu erhalten, begrüßen meine Fraktion und ich, die denkmalrechtliche Unterschutzstellung der Rheinaue.

Landeskonservatorin Dr. Andrea Pufke, hatte in unserem Ausschuss bereits – gegen die damalige Intention der Verwaltung – persönlich überzeugungsfähig dargelegt, dass das Denkmalrecht für die Rheinaue keinen Stillstand bedeutet, sondern neben den bestehenden auch andere, verträgliche Veranstaltungen zukünftig vor Ort möglich sein werden.

Wichtig ist auch, dass der Denkmalschutz die zukünftigen Führung der geplanten Seilbahn durch die Rheinaue nicht verhindert.

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Regierungspräsidentin Gisela Walsken diese Zusagen als gemeinsame Zielsetzung nun auch schriftlich vereinbart haben. Damit gibt es nur Gewinner: die Baugeschichte, die Stadt Bonn und alle Menschen in der Region.“

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