Rolf Beu fragt bei den Bonner Stadtwerken nach

Die WAZ berichtet gestern in einem Artikel von einem angeblichen bundesweiten „Schienen-kartell“, welches schon seit Mitte der Achtziger Jahre wettbewerbswidrige Preisabsprachen bei Schienen getroffen hat. Laut WAZ-Recherche soll dabei der Rheinbahn, den Essener Verkehrsbetrieben und vielen anderen Verkehrsunternehmen deutschlandweit ein Millionen-schaden entstanden sein.Der Bonner Landtagsabgeordnete Rolf Beu fragt nun heute beim Geschäftsführer der SWBV, Herrn Heinz Jürgen Reining, nach, ob die Stadtwerke Bonn gegebenenfalls auch von diesen wettbewerbswidrigen Preisabsprachen nachteilig betroffen sind.Sollten dazu interne Erkenntnisse noch nicht vorliegen, wäre es sicher sinnvoll, sich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Bochum zu informieren, ob den Stadtwerken Bonn ebenfalls ein Schaden entstanden sein könnte. Wenn die Vorwürfe auch auf die Stadtwerke Bonn zutreffen könnten, bittet Herr Beu in sei-nem Brief an Herrn Reining um Information, welche Schadenhöhe in Rede steht und welche Schlussfolgerungen die SWBV daraus für künftige Auftragsvergaben ziehen.

 

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