S 13 – Bauablauf optimieren, Bauzeit verkürzen

Seit vergangenem Freitag ist der Vertrag für den Ausbau der S-Bahn-Linie S13 in trockenen Tüchern. Die S13 wird die  Lücke zwischen dem S-Bahn-Haltepunkt Troisdorf und Bonn-Oberkassel schließen. Der Ausbau wird 2017 starten, die Fertigstellung soll allerdings erst 2029 erfolgen.  Hierzu teilen die Verkehrsexperten der Koalition Rolf Beu, Ausschussvorsitzender Verkehrsausschuss Bonn (GRÜNE), Bert Moll (CDU) und Frank Thomas, (FDP) mit:„Nach Vorliegen einer wirksamen Finanzierungs- und Umsetzungsvereinbarung wird es nun notwendig sein, den Bauablauf optimal zu gestalten. Zunächst sollte darauf gedrängt werden, dass die S 13 so ausgebaut wird, dass eine sukzessive Inbetriebnahme möglich ist. So könnten die S-Bahnen aus und in Richtung Köln je nach Baufortschritt bis Menden, Vilich und Beuel bereits fahren, wenn die Strecke noch nicht bis Bonn-Oberkassel vollständig fertiggestellt ist. Dafür wären gegebenenfalls  infrastrukturelle Maßnahmen in der Übergangszeit erforderlich. All dies muss mit der DB und dem NVR als Besteller der Nahverkehrsleistungen frühzeitig geklärt werden. Auf diese Weise  könnten die einzelnen Kommunen und Ortsteile zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel bereits frühzeitig von der S 13 profitieren. Auch die vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen müssen so bald wie möglich  realisiert werden, damit die Anwohnerinnen und Anwohner schnellstmöglich vom besseren Lärmschutz profitieren können. Gleiches gilt für Umfeld-Verbesserungen im Bereich der betroffenen Bahnhöfe. Zudem soll geprüft wird,  wie im Rahmen der Baumaßnahmen  kostengünstig Radwegeverbindungen entlang der rechten Rheinstrecke umgesetzt bzw. verbessert werden können. So könnte zusätzlich zum Schienenpersonennahverkehr auch der Radverkehr und die Anbindung der Region an die Stadt Bonn optimiert werden.“Eine entsprechende Antragsinitiative für die Sitzung des Planungsausschusses wurde bereits eingebracht.  

 

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