S13: Zur polemischen Berichterstattung „S-Bahn nach nirgendwo“ im Spiegel erklären die verkehrspolitischen Sprecher der Koalition Rolf Beu (GRÜNE) und Wilfried Reischl (CDU):

„Die eigentlichen Argumente, die für den Bau der S 13 sprechen hat der Spiegel geflissentlich unterschlagen: Durch die geplanten Umsteigemöglichkeiten in Vilich, in Ramersdorf und am Beueler Bahnhof werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner der anderen drei Bonner Stadtbezirke durch den Öffentlichen Personennahverkehr an den Flughafen angebunden. Der Stadtbahn-Haltepunkt Vilich wird zu einem Kreuzungsbahnhof mit Umsteigeverbindungen von der Stadtbahnlinie 66 zur S-Bahn umgebaut. So kann man komfortabel mit nur einem Umstieg und ohne den staugefährdeten und deshalb potentiell unzuverlässigen  Flughafenbus zum Flughafen gelangen. Mit der Stadtbahnlinie 66 ist außer dem linksrheinischen Bonn auch der ICE-Fernbahnhof in Siegburg schnell erreichbar. Die S-Bahn-Stationen in Beuel und Ramersdorf werden an bereits vorhandene Straßenbahnlinien angeschlossen. Außerdem wird mit der S13 der stark wachsende Beueler Süden mit neuen Arbeitsplatzschwerpunkten durch eine weitere Schienenverbindung des ÖPNV besser erschlossen.Für die Anwohnerinnen und Anwohner in Beuel wird es zudem deutliche Verbesserungen beim Lärmschutz entlang der rechtsrheinischen Bahntrasse geben und ein zusätzliches Gleis entlang der vorhandenen Trasse wird für eine leichte Entspannung auf dieser vom Güterverkehr stark überlasteten Strecke sorgen. Nicht zuletzt ist die S 13  vertraglich im Bonn/Berlin-Gesetz geregelt. Es ist überfällig, dass diese Verbindung endlich eingerichtet wird und die Metropole Bonn auch mit ihrem Flughafen in geeigneter Weise verbunden. Die S13 darf nicht zum Steinbruch für andere verfehlte Großprojekte (Stuttgart 21) werden.“

 

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