Saturn ins Stadtwerkehaus: GRÜNE wollen zügige Entwicklung der Innenstadt

?Das zeigt auf der einen Seite, dass das Interesse, einen zusätzlichen großen Mediendiscounter in Bonn zu etablieren, groß ist. Andererseits wird die Konzeptlosigkeit von OB und großer Koalition in dieser Frage deutlich.?

 

Die GRÜNEN unterstützen dabei die Auffassung, dass ein Mediendiscounter die Bonner Innenstadt substanziell attraktiver machen würde.?Dazu müssten aber zuerst die geeigneten Flächen in der eigentlichen  Bonner Innenstadt entwickelt werden und die heißen 1. Bahnhofsvorplatz und 2. Viktoriakarree?, meinte Beu.Weil OB und  Große Koalition in diesen Fragen aber nicht handlungsfähig seien, kämen immer wieder nicht integrierte Standorte ins Gespräch.?Vor wenigen Wochen war es die Bornheimer Straße, die dann schließlich abgelehnt wurde, jetzt ist es die Theaterstraße?, meinte Beu. ?Die Koalition betreibt allenfalls verbalen Aktionismus, während sich in der Realität nichts bewegt. Damit wird man weder den Interessen der BürgerInnen noch denen der Investoren gerecht.?

 

Eine ganz andere Frage sei es, wieso die Stadtwerke, offensichtlich seit Jahren durch extrem hohe Leasingraten belastet würden.?Es ist doch ein Unding, dass hier Millionenbeträge verbrannt werden, während uns gleichzeitig Jahr für Jahr Einsparvorschläge beim Angebot von Bus und Bahn auf den Tisch gelegt werden, die der schwierigen finanziellen Situation der Stadt geschuldet sind.?Wenn die Leasingraten tatsächlich um 1,5 Millionen jährlich höher lägen, als in anderen vergleichbaren Immobilien in Bonn, hätte daraus längst Konsequenzen gezogen werden müssen, so die GRÜNEN:Sie wollen nun dafür sorgen, dass sich das Rechnungsprüfungsamt mit diesem Thema beschäftigt.

 

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