Schülerfahrten

 ?Besonders Beschlüsse, die vor fast 20 Jahren gefasst wurden ? einige heutige Ratsmitglieder drückten damals noch selbst die Schulbank ? sollten hin und wieder überprüft werden. Wenn die Verwaltung Grundschulkindern die Fahrkarte verweigert, weil der Schulweg auf einmal nicht mehr gefährlich sei, so sollten auch alte, sehr kostenträchtige Beschlüsse hin und wieder auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft werden bzw. nach preiswerteren Alternativen gesucht werden.?

 

Die Fahrten zwischen dem Hardtberg-Gymnasium und Carl-von-Ossietzky-Gymnasium kosten pro Schultag fast 180 Euro (Gesamtsumme 33.677 Euro pro Schuljahr), wenn jeden Tag gefahren wird. Die Autostrecke beträgt ca. 3,5 km, der Fußweg 2,5 km.

 

Paß-Weingartz:?Wir haben zum kommenden Schulausschuss einen Dringlichkeitsantrag gestellt. Die Verwaltung soll in Absprache mit den Schulen die Fahrtkosten drastisch senken, durch Umorganisation der Stundenpläne und Einbeziehung des ÖPNVs?

 

Die Grünen weisen auch daraufhin, dass die Vergabepraxis bezüglich des Schülerspezialverkehrs bereits häufiger in die Kritik geraten ist. Bis vor wenigen Jahren wurden alle Aufträge freihändig, ohne Ausschreibung seitens der Verwaltung vergeben. Auch das Rechnungsprüfungsamt kritisierte diese Art der Vergabe.

 

Paß-Weingartz:? Immer wieder muss an allen Ecken und Enden gespart werden, wenn es da Posten gibt, wie 180 Euro für ca. 3,5 km einfache Strecke, dann hätte die Verwaltung da längst aktiv werden können. Denn nur durch unsere Anfragen kam dieser Missstand erst an die Öffentlichkeit.?

 

Presseerklärung der Stadt Bonn:

 

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