Schulausschussvorsitzende Doro Paß-Weingartz zum Anmeldeverfahren an weiterführenden Schulen:

„Die Verärgerung der SchulleiterInnen der städtischen Gymnasien ob des veränderten Anmeldeverfahrens ist nicht nachvollziehbar. Das geänderte Anmeldeverfahren benachteiligt die städtischen Gymnasien nicht, sondern entspannt insgesamt die Anmeldesituation für die Eltern, die ihre Kinder an den Gesamtschulen anmelden möchten.“Nach Auffassung der Schulausschussvorsitzenden führte die bisherige Regelung – alle weiterführenden Schulen begannen am selben Tag mit dem Anmeldeverfahren, bei den Gesamtschulen endete das Verfahren aber schon nach 1 Woche zu sehr belastenden Situationen für abgelehnte GesamtschülerInnen.„Wer erst nach einer Woche das Anmeldeformular an eine weiterführende Schule brachte, war als abgelehnt identifiziert. Das jetzige Verfahren bietet auch den an Gesamtschulen abgelehnten SchülerInnen die Möglichkeit, sich gleichzeitig und gleichberechtigt mit allen anderen an anderen weiterführenden Schulen zu bewerben.“Der Antrag der städtischen Gymnasialleitungen, auch an den städtischen Gymnasien das Anmeldeverfahren vorzuziehen, der über den Schulausschuss an die Landesregierung ging, wurde abgelehnt. Laut Land gibt es ein vorgezogenes Anmeldeverfahren  nur für Schulformen, an denen nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen. Dies ist bei den städtischen Gymnasien nicht der Fall, auch wenn nicht alle Eltern ihre Kinder im Wunschgymnasium unterbringen konnten. Einen gymnasialen Platz gab es dann an einem anderen Gymnasium. Bei den Gesamtschulen ist die Lage anders, hier gibt es jedes Jahr sehr viel mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind.Als sehr bedenklich sieht die Schulausschussvorsitzende deshalb die Äußerung eines Leiters eines Gymnasiums, der öffentlich dazu aufruft, die Fristen des Anmeldeverfahrens zu unterlaufen.Paß-Weingartz:“ Wenn der Schulleiter erklärt, dass alle Eltern, die ihr Kind an einem städtischen Gymnasium anmelden wollen, dies direkt nach der Zeugnisausgabe zu tun, so ist dies ein Fall für die Bezirksregierung. Als Landesbeamter sollte er sich an die bestehenden Gesetze und Erlasse halten.“

 

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