Schulkonsens auf Landesebene muss auch in Bonn Konsequenzen haben

Sekundarschule bietet Kindern neue ChancenDer vor den Ferien zwischen der rot/grünen Regierungskoalition und der CDU gefundene „Schulkonsens“  – unter anderem die Schaffung von Sekundarschulen – muss auch für Bonn Konsequenzen haben. „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, wie groß der Wunsch von Eltern ist, ihren Kindern durch längeres gemeinsames Lernen mehr Chancen zu geben, weil sie dadurch höhere Chancen ihrer Kinder sehen“, erklären Dorothee Pass-Weingartz , Fraktionssprecherin der Grünen und die stellvertretende Sprecherin der CDU-Fraktion im Schulausschuss, Frau Monika Krämer-Breuer. „Wir haben diesem Wunsch durch die unkomplizierte Schaffung der 4. und 5. Gesamtschule Rechnung getragen und wir werden auch jetzt zusammen mit den dazu bereiten Schulen daran gehen, diese neuen Chancen wahrzunehmen und den Elternwillen in Bonn umzusetzen. Wir wissen, dass es seitens der Hauptschulen in Bonn ein hohes Interesse an Veränderungen gibt und wir werden – sobald von Landesseite die genauen Rahmenbedingungen für die Sekundarschulen vorliegen – diesen Prozess zusammen mit der Verwaltung unterstützen und die Bedarfe nach dieser neuen Schulform abfragen.Wir begrüßen diesen Schulkonsens, der endlich jenseits von ideologischen Debatten um Strukturen das Kind und seine größtmögliche Förderung in den Vordergrund  stellt. Endlich gibt es auch für die Kommunen für ihre Schulentwicklungsplanung und auch für die Schulen Verlässlichkeit und ein Ende von sog. Schulversuchen“, so Pass-Weingartz und Krämer-Breuer.

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld