Schwarz-Grüne Koalition: Schwerpunkte in der Kinder- Jugendpolitik

für alle Kinder mit Bonn-Ausweis, die in öffentlichen Einrichtungen betreut sind. finanziert werden.Die Grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz: „Für Kinder mit Bonn-Ausweis in Kindertageseinrichtungen mussten die Eltern bisher einen Eigenanteil zahlen, für Kinder in OGS und weiterführenden Schulen nicht. Künftig sollen alle Kinder mit Bonn-Ausweis gleich behandelt werden und ein kostenloses Mittagessen in den Einrichtungen erhalten.“Frau Dr. Lautz, CDU betont, dass damit auch das aufwändige Einsammeln des Elternbeitrages in den Kitas entfalle und das pädagogische Personal dadurch wieder mehr Zeit für die Kinder habe.Es handelt sich dabei um Mehrkosten von ca. 260.000 Euro für den städtischen Haushalt, wobei die Kosten für die Verwaltung noch abgezogen werden müssen.Auch die Elternbeiträge werden familienfreundlicher gestaltet. Es wird eine über alle Betreuungseinrichtungen – von der Tagespflege über die Kita bis hin zur OGS – gemeinsame Gebührensatzung geben, die auch Geschwisterermäßigungen beinhaltet.Bisher mussten Eltern, die ein Kind in der Kita und ein Kind der OGS haben, beide Gebühren zahlen. Künftig soll nur noch das teuerste Kind bezahlt werden.„Auch dies ist ein gewaltiger Schritt, an dem wir seit Jahren arbeiten“ so Frau Paß-Weingartz. „Die unteren Einkommen sollen weiter entlastet werden, dafür werden die Einkommensgrenzen z.B. für die Offene Ganztagsgrundschule erhöht.“Hier zahlen zurzeit alle Eltern, die mehr als 36.000 Euro verdienen, den Höchstbetrag. Außerdem sollen es künftig 8 Einkommensstufen geben. Um das neue Beitragssystem zu finanzieren, werden die Elternbeiträge maßvoll angehoben – um 4 – 7%.Auch die Umsetzung der Inklusion soll in Bonn vorangetrieben werden. Deshalb erwartet die schwarz-grüne Koalition eine Kita-Bedarfsplanung, die auch den Ausbau der Plätze für Kinder mit Behinderung vorsieht. Das von OB Nimptsch in Aussicht gestellte Familienbüro sieht die Koalition kritisch. Ein Familienbüro zentral angesiedelt widerspräche dem Sozialraumkonzept. Außerdem fehle für das Büro eine wesentliche Grundlage: ein Familienbericht, der das Berichtswesen der Stadt zusammenführt und den politischen Gremien die Handlungsanweisungen mit auf den Weg gibt.Paß-Weingartz:“ Nur das Austauschen eines Türschildes etabliert im Amt für Kinder, Jugend und Familie noch kein Familienbüro. Konzeption und Ausstattung müssen im Ausschuss diskutiert und beschlossen werden.

 

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